Düngen

Brennesseljauche – ein guter Naturdünger

Brennesseljauche – ein guter Naturdünger

Brennesseljauche ist ein stickstoffhaltiger Dünger, der das Wachstum fördert und gleichzeitig Schädlinge bekämpft. Sie ist kostenlos verfügbar, da Brennesseln überall wachsen. Bei der Herstellung und Anwendung ist darauf zu achten, dass ein relativ starker Geruch entsteht, es müssen Handschuhe und entsprechende Kleidung getragen werden.

Brennesseljauche herstellen

Man verwendet Brennesseln ohne Blüten, die in einem Verhältnis von 1 : 10 mit kaltem Wasser angesetzt werden, also 1 kg Brennesseln mit 10 Liter Wasser. Regenwasser wird wegen des geringeren Kalkgehaltes bevorzugt verwendet. Als Gefäß ist ein Fass aus Kunststoff oder Holz geeignet, das zu drei Vierteln gefüllt und mit einem Gitter abgedeckt wird (luftdurchlässig). Es sollte möglichst in der Sonne stehen, an einem Ort, an dem der Geruch wenig stört. Täglich wird einmal umgerührt. Nach einigen Tagen beginnt die angesetzte Brühe zu gären, was an der Schaumbildung sichtbar wird. Durch die Zugabe von Gesteinsmehl wird der Geruch etwas gebunden. Nach 10 - 14 Tagen hat die angesetzte Jauche eine dunkle Färbung und ist dann fertig. Sie hält sich sehr lange, wenn sie dunkel gelagert wird und abgedeckt bleibt.   

Brennesseljauche Verwendung

Die Jauche kann prinzipiell für alle Pflanzen außer Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Erbsen verwendet werden. Um den Boden im Frühjahr zu verbessern, kann sie unverdünnt ausgebracht werden. Einige Gärtner wenden die frische, gärende Jauche auch schon an, meistens kommt der vergorene, reife Sud zum Einsatz. Die frische Jauche eignet sich jedoch gut zur Schädlingsbekämpfung in einer 1 : 50 Verdünnung. Wird sie als Dünger eingesetzt, verdünnt man sie 1 : 10 mit Wasser und setzt sie bevorzugt im Wurzelbereich der Pflanzen ein, für die Rasendüngung sollte 1 : 50 verdünnt werden. Die Brennesseljauche schließt den Boden auf und sorgt für die Entnahme von Nährstoffen durch die Pflanzen. Die Düngung, die auch für Zimmerpflanzen geeignet ist, sollte etwa 14-tägig erfolgen.

Die Jauche ist eine Bereitung aus Wasser und Pflanzenteilen, Sie wird wie ein Kaltauszug mit kaltem Wasser angesetzt.  Häufig in Jauchen verwendete Pflanzen sind Brennnesseln (vor allem düngend durch hohen Gehalt an Stickstoff) oder Acker-Schachtelhalm (durch Kieselsäure pflanzenstärkend).

Für die Brennesseljauche benötigen wir natürlich  Brennesseln, junge oder alte spielt keine Rolle – wir benötigen ein Eimer voll (kein Metall Eimer).
Sowie Sie ein Eimer voll mit Brennessel haben, wird der Eimer mit kaltes Wasser aufgefüllt, bis die Brennesseln vollständig bedeckt sind. Je nach Möglichkeit sollte Regen- oder Brunnenwasser verwendet werden. Leitungswasser ist oftmals zu kalkhaltig. Dann decken Sie den Eimer mit ein Tuch oder Brett ab. 3 bis 4 Wochen ziehen lassen, zwischendurch 1 Mal die Woche umrühren, fertig ist die Brennesseljauche.

Brennesseljauche düngen

Wahrscheinleich haben die meisten Gärtner die Brennesseljauche zum Düngen nutzen Ihr eigenes Mischungsverhältnis.  Je nach Nutzung wird ein anderes Mischungsverhältnis gewählt. Ist man sich beim Mischungsverhältnis unsicher, so empfiehlt es sich die Mischung nicht zu stak zu machen und mehr Wasser zu nehmen, in diesem Fall ist weniger mehr. Für junge Pflanzen empfiehlt sich ein Mischungsverhältnis von 1:20 ( 1 Teil Brennesseljauche und 20 Teile Wasser). Für ältere und Große Pflanzen empfiehlt sich ein Mischungsverhältnis von 1:10.

Tipp: Auch für Hochbeete eignet sich der Dünger gut, Bausätze finden Sie hier: Hochbeet Bausatz, übrigens der Bau eines Hochbeetes ist gar nicht so schwer, mit etwas Handwerkliches Geschick können Sie auch Ihr eigenes Hochbeet bauen, kommt ein Eigenbau nicht in Frage, hier finden Sie Informationen zum Thema Hochbeet kaufen

 

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Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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