Stecklinge ziehen

Stecklinge schneiden

Stecklinge schneiden

Als Gärtner kommt man nicht umhin, für die Vermehrung seiner Pflanzen Sorge zu tragen. Natürlich ist es einfacher, jedes Jahr junge Pflanzen zu kaufen, aber zum einen ist es kostengünstiger, selbst Stecklinge zu schneiden, und zum anderen macht es vielmehr her, sagen zu können, dass man die Pflanzen selbst gezogen hat.

Eine einfache und höchst erfolgreiche Art Nachzucht von seinen eigenen Pflanzen zu ziehen, ist das Stecklinge schneiden. Fast jede Pflanze eignet sich für diese Variante der Vermehrung. Der Fachmann spricht von der vegetativen Vermehrung.



Ein Steckling ist ein Pflanzenteil, der die Voraussetzungen mitbringt, eine eigene Pflanze auszubilden. Wissenschaftlich ausgedrückt handelt es sich bei einem Steckling um einen Teil der Pflanze, welcher das komplette Erbgut der Mutterpflanze enthält und somit in der Lage ist, eine gleichartige Pflanze hervorzubringen. Ein Steckling kann ein Teil des Stammes der Mutterpflanze sein, ein Zweig, eine Knolle, ein Stück der Wurzel oder gar nur ein Blatt. Die Stecklinge werden in fleischig, holzig und verholzt unterschieden. Die Art, die Stecklinge zu schneiden, verändert sich aber dadurch nicht. Die Vermehrung durch Stecklinge findet hauptsächlich bei Zimmer- und Balkonpflanzen statt.

Wichtig für das Stecklinge schneiden ist eine scharfe Klinge, die einen sauberen Schnitt ermöglicht. Präzises Arbeiten, um irreparable Schäden an der Mutterpflanze zu vermeiden, versteht sich von selbst. Man schneidet einen jungen Trieb ab, der noch unverholzt ist. Er sollte ebenfalls weder Blüten noch Früchte tragen. Die Stecklinge haben eine Länge von 8 bis 12 Zentimetern. Ein größerer Steckling kann in mehrere Stecklinge der vorgenannten Länge unterteilt werden.

Nach dem Schneiden der Stecklinge ist es sehr wichtig, diese vor Austrocknung zu bewahren. Eine erste Maßnahme ist es, überflüssige Blätter zu entfernen, da über diese der Flüssigkeitsverlust stattfindet. Auf alle Fälle muss der Teil des Stecklings, welcher in die Erde eingebracht wird, frei von Blättern sein. Nach dem Vorbereiten der Stecklinge werden diese in die Erde gebracht. Eine spezielle Anzuchterde ist für den Erfolg eine gute Voraussetzung.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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