Beschwerden

Kräutertee bei Magenbeschwerden

Kräutertees: wirksame Naturheilkräfte bei Magenbeschwerden

Wer sich eine Magenverstimmung zugezogen hat, muss diese nicht gleich mit starken Medikamenten bekämpfen. Oft hilft schon ein Kräutertee, um die Beschwerden zu lindern. In Kombination mit Wärmflasche und etwas Ruhe kann man seinen Magenschmerzen schnell lindern.

Die Behandlung von Magenschmerzen richtet sich allerdings nach der Ursache. Hat man etwas schwer Verträgliches gegessen, helfen Hausmittel wie Tees wunderbar. Liegt eine ernste Erkrankung wie zum Beispiel eine Magenschleimhautentzündung vor, muss immer ein Arzt aufgesucht werden.

Pfefferminztee hilft sehr gut bei Magenverstimmung. Hierzu einfach ein paar frische, unbehandelte Minze-Blätter mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Wer möchte, kann das Getränk süßen und mit ein paar Tropfen Zitronensaft aufpeppen. Doch Vorsicht, Zucker kann, muss aber nicht die Magenbeschwerden verschlimmern.

Auch Salbei und Kamille wirken beruhigend auf die Magenschleimhäute. Die Tees daraus werden genau wie Pfefferminztee zubereitet. Alle Tees sollten möglichst warm getrunken werden. Bei leichten Magenkrämpfen kann man auch eine Rollkur versuchen: Hierzu vor dem Frühstück eine Tasse Kamillentee trinken, abwechselnd je 5 Minuten auf die rechte und linke Körperseite sowie Bauch und Rücken legen und den Tee wirken lassen.

Auch Borretsch und Brunnenkresse haben bei Magenbeschwerden eine wohltuende Wirkung. Alle Nesselgewächse beruhigen bei Magenbeschwerden. Sie wirken zusätzlich entwässernd und blutreinigend. Frische Brunnenkresse wächst an Bachläufen und sollte nicht getrocknet werden, da sie sonst einen Großteil ihrer Wirkstoffe verliert. Ein Tee daraus wird genauso zubereitet wie Kamillen- oder Pfefferminztee und sollte dreimal täglich getrunken werden.

Estragon ist eher als Speise-Gewürz bekannt und regt die Magensaftproduktion an. Darum wird ein Estragon-Tee besonders nach fetten, schweren Speisen empfohlen.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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