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Bevor der Gartenfreund mit dem Graben, Hacken und Pflanzen loslegt, sollte ein konkreter Gestaltungsplan vorliegen. Es ist schade um die Pflanzen und die investierte Arbeitskraft, wenn sich nach einigen Monaten herausstellt, dass die Pflanzen für die vorhandenen Örtlichkeiten leider nicht die richtigen sind. Deshalb gilt, erst planen, dann graben. Und vielleicht hat sogar der Nachbar noch den einen oder anderen nützlichen Tipp.

Grundsätzlich ist das Beet eine umgegrabene Fläche, auf der im weiteren Verlauf Gemüse, Kräuter oder Zierpflanzen gedeihen sollen. Gärtnereien, Laubenpieper und viele Besitzer eines Einfamilienhauses sind oftmals die liebevollen Herrscher über diese Stätte. Die Beetpflanzen werden in der Regel in Reihen ausgesät bzw. gepflanzt. Oft handelt es sich um Monokulturen. In kleineren Gärten finden sich aber auch oft abwechslungsreiche Arrangements schöner Zierpflanzen. Bevor gepflanzt oder ausgesät werden kann, muss der Boden bearbeitet werden. Am besten lockert man die Gartenerde mit einer sogenannten Grabegabel auf. Die Spitzen der Grabegabel haben den Vorteil, dass man wirklich tief genug ins Erdreich eindringen kann und so leichter sämtliche Unkräuter mit ihren Wurzeln entfernen kann. Diese Tätigkeit kann im Herbst aber auch im Frühling erfolgen.
Die Pflanzen werden dagegen ausschließlich im Frühjahr in den Boden gebracht. Vor dem Pflanzenkauf muss geklärt werden, wie die Licht-und Sonnenverhältnisse im Bereich des Beetes sind. Gemüse, Kräuter und Staudenpflanzen benötigen einen sonnigen Standort. Halbschatten ist dagegen für ein Rosenbeet besser geeignet. Des Weiteren sollte man sich unbedingt darüber informieren, welche Pflanzen miteinander nicht harmonieren und zu welcher Jahreszeit was gesetzt werden darf. Ebenso spielt die vorhandene Qualität der Erde eine Rolle. Gartencenter können hierbei in der Regel gut beraten.
Sind die Verhältnisse geklärt, kann mit der Pflanzenauswahl begonnen werden. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Für das Pflanzengut gilt das gleiche wie für die Saat. Je besser die Pflanzen, desto besser die Ernte. Deshalb sollten nur die besten und kräftigsten Jungpflanzen verwendet werden. Ebenso sollte der Samenbedarf genau berechnet werden. Gerade hier kauft man sonst schnell viel zu viel ein. Der Einkauf von Saatgut im Fachhandel lohnt immer. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte auf Bewährtes zurückgreifen. Neue Sorten ansonsten nur in kleinen Mengen erproben. Außerdem den Dünger nicht vergessen. Er ist ein wichtiges Kriterium für das Wachstum der Pflanzen.
Wenn die Pflanzen an ihren Bestimmungsort gebracht werden können, ist zu betonen, dass eine Reihensaat die zukünftige Pflege des Beetes sehr erleichtert. Das mit etwas Erde vermischte Saatgut sollte nicht zu dicht gesät werden. Hartschalige Samen sollten 12 Stunden im Wasser vorquellen. Anschließend sind die Beete, die frisches Saatgut beinhalten, gegen Vogelfraß mit Netze o. ä. zu schützen. Nach dem Aufgehen müssen zu dicht gesäte Stellen schnell ausgedünnt werden. Von nun an heißt es immer am Ball bzw. der Pflanze bleiben. Das Beet muss gut feucht gehalten werden. Die obere Erdschicht darf nicht verkrusten. Unkräuter regelmäßig entfernen. Neben der Beetpflege sollte jeder sein kleines Paradies genießen, ganz nach dem Motto von Hans-Christian Andersen: "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. "Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben!"
Tipp: Eine Hochbeet Bauanleitung und Informationen zum Thema Beete & Hochbeete finden Sie hier: Hochbeet anlegen
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