Gartengestaltung

Beete gestalten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten einen Garten anzulegen und zu gestalten. Zuerst sollte entschieden werden, welche Beete vorgesehen sind und was für Pflanzen man einsetzten möchte. Die Auswahl an Beeten ist groß, neben Blumen- und Gemüsebeeten eignen sich ebenfalls Kräuterbeete optimal, um den eigenen Garten zu verschönern. Wichtig ist jedoch vorher darauf zu achten, dass die Bedürfnisse der Pflanzen unterschiedlich sind und dass die Gestaltung der Beete vor allem von der Größe und Lage des Grundstücks abhängig ist.

Bei einem Blumenbeet sollte man sich auf sechs oder sieben Stauden, das heißt, mehrjährige Pflanzen, beschränken, da das Beet ansonsten schnell unruhig wirken kann. Diese geben versetzt gepflanzt ein harmonisches Gesamtbild. Um das ganze Jahr über blühende Pflanzen zu besitzen, bietet es sich an, eine Mischung aus Frühblühern, Sommerblumen und Herbststauden zusammenzustellen. Dabei ist darauf zu achten, dass kleine Pflanzen nach vorne und größere Pflanzen weiter hinten eingesetzt werden. Setzt man einige immergrüne Gräser oder Sträucher dazwischen, sieht das Beet selbst im Winter noch ansehnlich aus. Für sonnige oder halbschattige Plätze gibt es die größte Auswahl an Pflanzen, die viel Pflege in Anspruch nehmen.

Der Standort für ein Gemüsebeet sollte möglichst sonnig sein, um eine ertragreiche Ernte zu erzielen. Es bietet sich an, einen Pfad durch das Beet hindurch einzuplanen, da es somit leichter wird, die Pflanzen optimal zu pflegen. In Quadraten abgeteilt lassen sich die Gemüsesorten am besten anlegen. Allgemein ist darauf zu achten, dass durch die Zusammenstellung der Pflanzen kein Gemüse beim Wachsen beeinträchtigt wird. Es geht darum, gute Nachbarn für jede Sorte auszuwählen. Beim Radieschen wären diese zum Beispiel Erbsen, Spinat, Kohlrabi oder Kopfsalat. Eher ungünstig ist es, Zwiebeln daneben zu pflanzen. Damit das Gemüse genug Platz zum Wachsen hat und vor Schädlingen geschützt wird, sollte es regelmäßig von Unkraut befreit und mit Gemüsefliegennetzen überdeckt werden.

Kräuterbeete- oder gärten legt man am besten in der Nähe der Küche an, damit man sie jederzeit frisch verwenden kann. Sonnige Standorte verleihen den Kräutern und Gewürzen ein sattes Aroma. Der Boden des Beetes sollte mit reichlich Humus oder Kompost bearbeitet werden, welcher die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt. Des Weiteren sollte der Boden regelmäßig gelockert werden, da sonst zu wenig Wasser in den Boden sickert. Einjährige Kräuter, wie Basilikum oder Dill vermehren sich selbst im Garten, während mehrjährige Kräuter meist im Fachhandel zu beziehen sind.

Beides sollte jedoch nicht nebeneinander gepflanzt werden, da mehrjährige Kräuter besser gedeihen, wenn ihre Umgebung nicht ständig wechselt. Für einjährige Pflanzen ist es ratsam, sie jedes Jahr an einem anderen Standort einzusetzen. Genau wie bei den Blumenbeeten gilt es, kleinwüchsige Kräuter vorn und größere Sorten weiter hinten einzupflanzen. Ein Kräuterbeet in Form einer Spirale ist nicht nur fürs Auge schön, sondern bietet jedem Kraut genügend Platz. Allgemein ist zu empfehlen, dass man sich, egal für welche Art von Beet man sich entscheidet, vorab genaue Informationen über die Beschaffenheit des Bodens und die Bedingungen sowie Aussäh- und Erntezeiten einholen sollte.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema Beete & Hochbeete finden Sie hier: Hochbeete, übrigens eine Kräuterspirale bietet viel Platz für den Anbau von Kräutern auf kleinestem Raum: Kräuterspirale

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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