Gartengestaltung

Steingarten anlegen

Jeder Mensch, der über einen eigenen Garten verfügt, weiß um die Ruhe und Entspannung, die man in ihm genießen kann. Sicher ist ein Garten auch mit etwas Arbeit verbunden. Doch dies lässt man gern über sich ergehen, wenn man dafür einen wunderschönen Fleck Natur genießen kann. Zu einem Garten gehört natürlich auch Abwechslung. Und so bietet sich die besondere Form des Steingartens praktisch an, um ein Highlight im Garten zu setzen.

Wer einen Steingarten anlegen möchte, kann später nicht nur die Schönheit dieser natürlichen Gartenform genießen. Denn er bietet somit verschiedenen Tieren im Garten auch einen Unterschlupf. Dafür sollte der Steingarten jedoch dem Original wie in den Bergen nachempfunden sein. Nur so kann ein idealer Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen werden.

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Bevor es jedoch an die Arbeit geht, sollte eine ausreichende Planung vorgenommen werden. Zuerst einmal müssen die Steine ausgewählt werden. Es ist wichtig, dass diese möglichst ähnlich sind und nicht zu unterschiedliche Formen haben. Große Steine sollten wenn möglich verwendet werden. Es sollte ein abfallendes Gelände vorhanden sein mit ca. zehn Prozent Gefälle, an welchem die Steine angelegt werden können. Das Gelände sollte wenn möglich Richtung Süden ausgerichtet sein, um somit auch genug Sonne abbekommen zu können. Trotzdem sollte der Steingarten auch für einige Stunden am Tag im Schatten liegen, da sonst der Untergrund zu heiß werden könnte. Auch auf einen gut durchlässigen Boden ist zu achten. Notfalls kann mit einer Drainageschicht nachgeholfen werden.

Als mögliche Gesteinsarten eignen sich zum Beispiel Schiefer, Granit und Sandstein. Auch Kalkstein kann verwendet werden. Dann ist jedoch zu beachten, dass nur kalkverträgliche Pflanzen in den Steingarten gepflanzt werden. Hat man sich für eine Gesteinsart entschieden geht es nun an die Aufbau. Am Hangfuß sollten die größten Steine angelegt werden. Weiter nach oben folgen die jeweils kleiner werdenden Steine. Der Steingarten sollte in Terrassenform quer zum Hang angelegt werden. Dabei werden die Steine leicht schräg zum Hang bis knapp zur Hälfte eingegraben.

Nachdem die Steine nun ihren Platz eingenommen haben, werden die Terrassen mit Mutterboden aufgefüllt. Jetzt geht es an die Wahl der Pflanzen. Besonders gut geeignet sind Pflanzen, die viel Sonne benötigen, aber gleichzeitig nicht viel Wasser brauchen. Die Pflanzen sollten aber auch niedrig wachsend sein. Dazu gehören unter anderem Fetthenne, Enzian, Edelraute, Seifenkraut und Steinkraut, Moosphlox und auch verschiedene Kräuter, die dann nicht nur hübsch aussehen, sondern auch einen herrlichen Duft verbreiten.

Als Tipp sei noch erwähnt, dass man sich bevor es an die Arbeit geht, einige Muster von Steingärten anschaut. Somit weiß man ungefähr, wie ein Steingarten optimal angelegt wird. Die Muster oder Vorschläge können dann nach eigenen Wünschen verändert werden. Außerdem sollten sie an die jeweilig vorherrschenden Anforderungen angepasst werden. So wird jeder Steingarten zu einem wunderschönen und gedeihenden Fleckchen Natur.

Tipp: Auch eine Kräuterspirale sowie Hochbeete bieten viel Platz für Kräuter auf engstem Raum, mehr erfahren Sie hier: Kräuterspirale
Weitere Infos: Dünger – ein guter Naturdünger: Brennesseljauche

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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