| Gartengestaltung - Wahl des Kräutergartens - Schädlingsbekämpfung - Gartenpflege |
| Gartenteich |
Wer eine einfache, pflegeleichte und langfristige Art sucht, in seinem Garten einen Teich anzulegen, der sollte sich für eine Teichwanne entscheiden. Teichwannen gehören zwar zu den teureren Methoden, dafür sind sie aber auch am praktischsten. Kleinere Teiche lassen sich damit sogar ohne fremde Hilfe einbauen. Außerdem sind die Wannen um einiges leichter instand zu halten, als beispielsweise Folienteiche. Zudem sind sie wetter- und frostfest und halten auch vielen anderen Naturkräften stand. Sie können somit locker 50 Jahre problemlos halten.
Die erste Frage beim Einbau einer Teichwanne ist immer nach dem passenden Modell für den eigenen Garten. Die Mehrheit der Modelle ist entweder aus Thermoplasten oder Kunststoffen wie GFK, einem glasfaserverstärkten Kunststoff. Letzterer wird vor allem für die größeren Teichvarianten verwendet, da er für eine große Stabilität sorgt. Bei der Entscheidung für die richtige Teichwanne ist also zunächst einmal wichtig was für eine Größe, welche Form, welches Material und welches Aussehen man sich für seinen persönlichen Gartenteich wünscht. GFK Wannen gibt es beispielsweise in einer größeren Vielfalt an Farben. Natürlich sollte man auch mit einberechnen, dass je größer die Teichgröße, desto größer auch der Aufwand ist. Kurz gesagt: wer nur etwas Abwechslung ohne viel Einsatz im Garten möchte, der ist beim Thermoplasten Teich an der richtigen Adresse, da er schnell eingebaut und bepflanzt ist. Wer viel Zeit und Arbeit in sein Gartenprojekt stecken möchte, der kann sich einen großen Kunststoff Teich anschaffen und nach und nach zu seinem Traumergebnis kommen. Außerdem gibt es oft verschiedene Wannen für Koi Teiche oder ganze Biotope. Man sollte also beim Kauf genau wissen, was man vorhat.
Der Einbau der Wannen erfordert auf alle Fälle etwas Geduld und Präzision. Kleinere Wannen kann man problemlos selbst einbauen. Dafür markiert man zunächst die Ausmaße der Wanne in der Erde, um einen Überblick über das Unterfangen zu bekommen. Anschließend wird ein Loch in die Erde gegraben, das der Größe der Teichwanne entspricht und der Boden mit etwas Kies oder Sand verfestigt. Dieser Schritt ist enorm wichtig, da Hohlräume und Unebenheiten unter dem Teich das Wannengehäuse extrem belasten. Zudem muss die Teichschale unbedingt waagrecht sein, um eine vollständige Befüllung mit Wasser zu ermöglichen. Ist das überprüft, muss die Schale dann nur noch eingesetzt und die Ränder mit Erde wieder aufgefüllt werden.
Bei größeren Teichen können das Ausgraben und auch genaue Abschätzungen unter Umständen sehr anstrengend werden und es empfiehlt sich Hilfe von Freunden oder aber einen kleinen Bagger zu besorgen, denn oft überschätzt man sich dabei. Generell gilt aber für alle Größen und Formen dasselbe einfache Prinzip: Erde ausheben, Wanne hineinsetzen und schon ist das Teichgerüst fertig.
Man sollte schon vor Kauf und Einbau eine genaue Vorstellung von seinem zukünftigen Teich haben. Die Platzierung im Garten sowie die Form, das Material und auch die Tiefe des Teiches hängen nämlich entscheidend davon ab, was man mit dem Teich vorhat. Größere Teiche erfordern aufgrund ihres enormen Gewichts eine hohe Stabilität der Umgebung und somit vor dem Einsetzen der Wanne eine genaue Überprüfung der Bodenbeschaffenheit. Ist die Erde zu locker, muss man diese mit Sand und Ähnlichem auffüllen oder platt drücken. Will man später viele Fische und Skulpturen in den Teich einsetzen, muss auch dafür die Bodenbelastbarkeit untersucht werden.
Die letzten Schritte
Sitzt die Teichschale fest und waagrecht in der Erde kann man sie auch schon mit Wasser befüllen und Pumpen, Filteranlagen etc. einbauen. Danach können Pflanzen eingesetzt und die Ufer des Teiches je nach Belieben verschönert werden. Erst wenn die Pflanzen sich etwas eingelebt und verwurzelt haben dürfen auch Fische in den Teich.
Copyright © 2011 Kräuter Welt
Alle rechte vorbehalten.
