Schädlingsbekämpfung

Ameisen im Garten

Die in unseren Gärten am häufigsten vorkommenden Arten sind die Schwarzgraue Wegameise, die gern unter Steinplatten lebt und die Gelbe Weg- und Wiesenameise, die ihre Nester im Rasen baut.

Ameisen im Garten - Schwarzgraue Wegameise

Vielen Gartenbesitzern sind sie ein Dorn im Auge, denn Ameisen richten zwar an Pflanzen keine unmittelbaren Schäden an, ernähren sich jedoch vom Honigtau verschiedener Läusearten und Zikaden.

Als Gegenleistung beschützen sie die Schädlinge vor ihren natürlichen Fressfeinden und transportieren sie zu immer frischen Futterstellen. Zusätzlich werden die Läuse durch das „Betrillern“ (Klopfen auf den Leib) zum verstärkten Saugen an Pflanzenteilen angeregt. Starker Ameisenbefall in Blumentöpfen und –kübeln kann zur Folge haben, dass die Pflanzenwurzeln den Erdkontakt verlieren, kein Wasser mehr aufnehmen können und vertrocknen. Ameisennester und –strassen unter Einfahrten und Gehwegen können durch Unterhöhlung zum Absacken der Platten führen.

Bei allem Ärger darf jedoch nicht vergessen werden, dass viele Ameisenarten bereits bedroht sind und unter Naturschutz stehen. Außerdem können sie im Garten durchaus auch sehr nützlich sein. Abgestorbene Pflanzenteile und Aas werden von ihnen ebenso verwertet wie Insekteneier, Schnecken, kleine Raupen und Möhrenfliegen. Durch ihre Aktivität schichten sie den Boden um, bereiten ihn so für Regenwürmer vor und sorgen für die Verbreitung bestimmter Pflanzen wie Borretsch und Bärlauch, weil sie deren Samen fressen.

Die Ansiedlung von Ameisen wird verhindert, indem Mauerspalten abgedichtet, Gehwegplatten mit Splitt unterfüttert und offene Nahrungsquellen wie Mülleimer und Essensreste vermieden werden, so kann das Ameisen bekämpfen auch erledigt werden.
Entsprechende Gartengestaltung führt dazu, dass natürliche Feinde der Ameisen wie Spechte, Rotkehlchen, Spinnen, Frösche und Kröten heimisch werden und man kein Gift einsetzen muss.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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