Schädlingsbekämpfung

Schneckenzaun selber bauen

Schneckenzaun selber bauen

Zu den unbeliebtesten Tieren, die im Sommer unsere Gärten heimsuchen, zählen die Schnecken. Besonders die Nacktschnecken treiben den Gärtner zur Verzweiflung, denn sie machen vor kaum einer Pflanze halt und sind obendrein häufig nur mit der Chemiekeule zu bekämpfen.

Allerdings muss man beim Kampf gegen die Schnecken nicht sofort zu solch radikalen Mitteln greifen. Oft kann man durch eine sehr viel schonendere Methode seinen Pflanzen vor der Vernichtung durch Schnecken bewahren, nämlich durch einen Schneckenzaun. Dieser verhindert, dass die ungeliebten Tierchen die Pflanzen erreichen. Die Unerreichbarkeit von Nahrung sorgt zudem dafür, dass sich die Schnecken andere Nahrungsquellen suchen und abwandern.

Einen Schneckenzaun kann man entweder im Baumarkt erwerben oder man ringt sich dazu durch, einen Schneckenzaun selber zu bauen. Das bedarf keines großen Aufwandes, weder finanziell noch zeitlich. Das Problem des Schneckenzaunes ist, dass er eine Oberfläche besitzen sollte, die den Schnecken keinen Halt bietet. Das ist leichter gesagt als getan. Mit ihrer schleimigen Kriechsohle schaffen sie es, beinahe überall hochklettern zu können. Glattes Metall ist die beste Wahl als Material für einen Schneckenzaun. Beim Materialkauf sollte man unbedingt angeben, für welchen Zweck man das Metall benötigt. Es gibt inzwischen extra glattes Metall, das für Schneckenzäune hergestellt wurde. Zusätzlich spielt die Höhe eine große Rolle. Mindestens 15 Zentimeter hoch sollten die „Zaunsfelder“ sein, besser sind 25 Zentimeter. Daneben benötigt man Befestigungsmaterial, um den Schneckenzaun gegen Wind und Wetter abzusichern. Die Befestigung sollte innen erfolgen, damit die Schnecken keinen Halt an der Außenseite finden. Der Zaun lässt sich am besten durch Ineinanderstecken der Zaunsfelder sicher aufstellen.

Hat man alles beisammen, steht der Errichtung nichts mehr im Wege. Die Anbringung des Schneckenzaunes rund um das zu schützende Beet ist denkbar einfach. Wer will, kann sogar auf das Befestigungsmaterial verzichten. Man steckt einfach die Bleche in den Boden. Dazu sollten sie aber hoch genug sein. Außerdem müssen die Bleche oben eine Falz aufweisen, damit die Schnecken bei einem eventuellen Bezwingen des Zaunes keine Möglichkeit vorfinden, diesen zu überwinden. Am Schluss müssen die Ecken mit entsprechenden Eckverbindungen aufgefüllt werden, damit diese nicht zum Schwachpunkt des Schneckenzaunes werden.

Einen zusätzlichen Schutz bietet Schneckenabwehrpaste. Weiterhin kann ein Schneckenzaun mit einer Stromzufuhr versehen werden. Die Schnecken erhalten einen leichten Stromschlag zur Abwehr. Entsprechendes Material gibt es im Baumarkt.

Informationen zum Thema Schneckenbekämpfung finden Sie hier: Schneckenbekämpfung

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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