Heilkräuter Rezepte

Öl herstellen

Öl selbst herstellen, fast überall sind sie erhältlich – Öl aus verschiedenen Kräutern. Doch diese Öle kosten meist etwas mehr Geld. Wer jedoch Geld sparen möchte, der kann sich seine Kräuteröle auch selbst herstellen. Das spart nicht nur Geld, sondern man kann sich so auch sehr schöne Öle herstellen, die nicht nur für die Gesundheit oder für den Geschmack etwas zu bieten haben, sondern auch etwas fürs Auge sind. Somit sind selbst hergestellte Öle auch eine sehr schöne Geschenkidee.

Um Öl selbst herstellen zu können, kann man zwei verschiedene Verfahren nutzen. Zum einen handelt es sich dabei um einen kalten Ansatz. Dazu werden die Kräuter in ein verschraubbares Glas gefüllt. Die Kräuter sollten jedoch gründlich gereinigt werden. Das Reinigen der Kräuter ist aus diesem Grund sehr wichtig, da sonst das Öl verderben könnte. Fremdstoffe im Öl, die sich an den Kräutern befinden, könnten zur Schimmelbildung führen. Außerdem sollten die Kräuter gut abgetrocknet werden. Um Kräuter besonders trocken zu bekommen, kann man sie einfach nur gut ausschütteln bzw. schlagen. Dazu werden die Kräuter einfach in die Hand genommen und anschließend mit schwungvollen Bewegungen ausgeschüttelt.

Das Zerkleinern der Kräuter ist nicht nötig. Es können sogar komplette Stiele in das Glas gefüllt werden. Anschließend wird das komplett mit Kräutern gefüllte Glas mit Öl aufgefüllt. Es kann jedes Öl verwendet werden, so zum Beispiel Keimöl oder Sonnenblumenöl. Auch Olivenöl ist zum Ansatz geeignet. Doch hier ist darauf zu achten, dass das Öl bereits einen Eigengeschmack hat. Aus diesem Grund sollte man sich dann doch eher für neutrales Pflanzenöl entscheiden.

Das gut verschraubte Glas sollte dann für einen Monat an einen hellen Ort gestellt werden. Wichtig ist, dass das Glas einmal täglich kräftig geschüttelt wird. Somit können die Inhaltsstoffe aus den Kräutern sehr gut im Öl verteilt werden. Nach einem Monat kann das Öl dann gefiltert werden. Dazu wird das Öl entweder durch ein sehr feines Sieb gegossen oder man kann als Filter auch einen Kaffeefilter oder Küchentuch verwenden. Dadurch wird das Öl besonders fein gefiltert.

Es gibt jedoch auch eine zweite Möglichkeit, Öl selbst herzustellen. Dabei handelt es sich um ein heißes Verfahren. Das bedeutet, dass 500 ml Öl nach Wahl zum Sieden gebracht werden. Dazu gibt man dann 250 g Kräuter oder Wurzeln. Die Kräuter sollten komplett mit Öl bedeckt sein. Es können selbst getrocknete Kräuter verwendet werden. Das mit den Kräutern angereicherte Öl sollte nun ca. drei Stunden sieden. Anschließend wird es gefiltert und abgefüllt.

Das fertige Öl sollte jedoch ausschließlich in einer dunklen Flasche aufbewahrt werden. Somit bleiben die Inhaltsstoffe enthalten. Außerdem empfiehlt es sich, dass das Öl kühl gelagert wird. Somit wird die Haltbarkeit des Öls erhöht.

Öl kann man aus den unterschiedlichsten Kräutern herstellen. Besonders beliebt sind Küchenkräuter wie Salbei, Basilikum, Bärlauch, Rosmarin, Thymian, Petersilie, Schnittlauch und ähnliches. Aber auch aus verschiedenen anderen Kräutern kann man Öl ansetzen. Dazu gehören zum Beispiel Brennnessel, Löwenzahn, Spitzwegerich und andere. Selbst Knoblauch ist zur Ölherstellung geeignet. Und auch Blüten können verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Gänseblümchen, Löwenzahnblüten, Veilchen, Stiefmütterchen, Ringelblumen und die Blüten der Kapuzinerkresse. Diese Öle sehen vor allem auch sehr hübsch aus, da sie durch die bunten Blüten auch etwas fürs Auge bieten.

Tipp: Rezepte für Kräuteröle finden Sie hier Kräuteröl-Rezepte, zum Beispiel: Kamillenöl, Johanniskrautöl, Königskerzenöl und mehr.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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