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Ringelblumentinktur

Ringelblumentinktur

Heilung aus der Natur - Ringelblumentinktur

Ringelblumentinktur – das klingt wenig spektakulär, ist aber eine äußerst wirksame Medizin aus der Natur, die man einfach selbst herstellen kann. Will man dieses tun, wäre es gut zu wissen, wie eine Ringelblume aussieht. Sie ist ein Kraut, das etwa 30 bis 50 cm hoch wird. Alles Grüne ist behaart, die Blätter sitzen direkt am Stängel, der gerade nach oben wächst. Jeder Stängel trägt nur eine Blüte, die die Farbe von frischem Eidotter hat und bis zu 4 cm Durchmesser erreicht. Die Blütenblätter sind etwas heller als das Körbchen in der Mitte der Blüte.

Ringelblumentinktur selbst herstellen

Eine Tinktur aus Ringelblumen herzustellen, ist ganz einfach. Man pflücke die Blüten und fülle sie in ein fest verschließbares Glas. Dieses Glas sollte etwa zur Hälfte mit den Blüten gefüllt werden. Anschließend kommt Hochprozentiges zum Einsatz, Doppelkorn oder Ähnliches eignet sich bestens. Damit wird das Glas gefüllt und fest verschlossen. Diese Mischung ruht dann etwa zwei bis drei Wochen an einem warmen Platz. Während dieser Zeit verändert sich die Farbe im Glas, sie wird dunkelgelb bis Gold.
Um an die Tinktur zu kommen, muss sie herausgefiltert werden. Ein haushaltsüblicher Kaffeefilter erfüllt diese Pflicht perfekt. Zur Aufbewahrung der Tinktur eignet sich eine dunkle Flasche, in der sich die Ringelblumentinktur etwa ein Jahr hält, sofern sie an einem dunklen und kühlen Ort wie dem Kühlschrank gelagert wird.

Anwendungen der Ringelblumentinktur

Erstaunlich viele Zipperlein und echte Blessuren lassen sich mit der Ringelblumentinktur behandeln. Die Anwendung kann verdünnt oder pur erfolgen.
Die äußerliche Anwendung:
Die Ringelblumentinktur wird aufgetragen auf entzündete Hautstellen und beschleunigt die Heilung enorm. Pur aufgetupft oder in eine Salbe eingerührt und aufgetragen, kühlt sie auch die schmerzende Stelle. Auch Geschwüre, Akne, Brandwunden und offene Beine werden mit der Ringelblumentinktur schneller besser. Umschläge und Waschungen bieten sich hierfür an, verdünnt oder pur.
Bei unreiner und geröteter Haut mischt man die Ringelblumentinktur einfach in die normale Tagescreme oder Nachtpflege ein.
Innerlich angewendet hilft die Ringelblumentinktur bei Magen- und Darmbeschwerden, Kopfschmerzen, Regelschmerzen und Verdauungsstörungen. 2 bis 3 Mal täglich nimmt man zwischen 10 und 50 Tropfen unverdünnt vom Löffel oder in einer Flüssigkeit, je nachdem, wie stark die Beschwerden sind.
Alle diese Anwendungen sind nicht geeignet, den Arztbesuch zu ersetzen, sondern sollten bei ernsten Krankheiten zusätzlich zu einer fachmännischen Behandlung erfolgen.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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