Heilkräuter Wirkung

Eberraute Wirkung

Eberraute Wirkung

Die Eberraute (Artemisia abrotanum) war im Mittelalter von schlechtem Ruf, weil sie im Ruf stand als Aphrodisiakum zu wirken. Deshalb hat die Pflanze ihren Beinamen Jungfernverderb erhalten, der in einigen Gegenden noch immer mundartlich verwendet wird. Eine Anwendung fand die Pflanze auch im Alltag der Menschen. Die Eberraute verfügt über einen sehr aufdringlichen und intensiven Geruch. Aus diesem Grund wurde die Eberraute früher auch am Sonntag in der Kirche eingesetzt. Die Menschen hielten sich durch den intensiven Geruch während der Predigt wach. Eine weitere Bezeichnung für die Pflanze ist „Coca-Cola-Kraut“. Vor allem die Spitzen des Strauches riechen und schmecken nach der Erfrischungslimonade. Isst man allerdings mehr als die Spitzen, dann wird das Kraut bitter und ist geschmacklich eher fragwürdig. Heute weiß man, dass Schwangere sich von der Pflanze fernhalten sollten, da die Inhaltsstoffe negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben können.

Eberraute soll magenstärkend wirkend. Gleichzeitig wird davon berichtet, dass die Pflanze durchaus auch verdauungsfördernde Eigenschaften hat. Die Eberraute ist wurmtreibend. Wegen ihrer menstruationsfördernden Wirkung ist sie für schwangere Frauen gefährlich. Eine Rolle spielt die Eberraute auch in der Homöopathie. Hier werden die jungen Triebe zur Zubereitung von Tinkturen und Mischungen verwendet. Vor allem Entzündungen und Rheuma werden mit dieser Pflanze behandelt.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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