Heilkräuter Wirkung

Lavendel Wirkung

Lavendel Wirkung

Der Lavendel erobert seit geraumer Zeit unsere Gärten. Allerdings wird er hier hauptsächlich wegen seines Duftes und seiner wunderschönen Blüten als Zierpflanze eingesetzt. Dabei kann der Lavendel noch viel mehr. Aus der Naturheilkunde ist der Lavendel bereits seit Jahrtausenden nicht mehr wegzudenken.

Die ersten Überlieferungen zur Anwendung von Lavendel stammen aus den Zeiten der alten Römer. In der Schlacht trugen sie immer Lavendel bei sich. Wurden die Legionäre verwundet, legten sie Lavendel auf die Wunden und beschleunigten damit die Wundheilung. Vor dem Kampf beruhigten sie mit Lavendel ihre Nerven und bereiteten sich somit mental auf die kommende Auseinandersetzung vor. In unsere Gefilde kam der Lavendel im 11. Jahrhundert. Mönche brachten den Lavendel aus Südfrankreich mit und bauten ihn fortan in ihren Gärten an, um seine Heilwirkung zu nutzen.

Der Lavendel, lat. Lavendula officinalis, ist den meisten durch seine Blüten bekannt, die hellblau bis violett sind. Viele haben bei dem Wort Lavendel die unendlichen Lavendelfelder Südfrankreichs vor dem inneren Auge. Die Blüten werden in der Naturheilkunde auf vielfältige Art und Weise genutzt. Im Juli und August werden die Blüten des Lavendels gesammelt und getrocknet. Sie enthalten Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle als medizinisch wirksame Bestandteile.

Mit den getrockneten Blüten werden Tees und Aufgüsse bereitet oder sie werden als Badezusatz und Kissenfüllungen verwendet. Lavendel gilt als beruhigend und reinigend. Weiterhin wirkt er harntreibend, antiseptisch, blähungstreibend und krampflösend.

Als Tee wird Lavendel mit anderen Kräutern gemischt und als Einschlafhilfe verwendet. Auch bei nervösen Erschöpfungen wird Lavendel gern empfohlen. Ein Kissen, gefüllt mit Lavendel, sorgt für baldiges Einschlafen und für Entspannung. Weitere Anwendungsgebiete von Lavendel sind Asthma, Beschwerden mit dem Herz, ein schwacher Kreislauf und Migräne. Bei diesen Symptomen wird Lavendel als Tee eingesetzt oder die ätherischen Öle werden als Zusatz zum Badewasser oder Inhalationen verwendet.

Herausragend ist die Wirkung von Lavendel auf die Nerven. Er wird bei vielen Nervenleiden unterstützend angewandt. Er kann bei Nervosität, Migräne, Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit und Nervenschwäche als Tee, Badezusatz oder ätherisches Öl für Inhalationen genutzt werden.

Tipp: Lavendel lässt sich gut in einer Kräuterspirale ober im Hochbeet anbauen, erfahren Sie mehr zum Thema: Beete

 

Kraeuter Welt Suche

„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

Newsletter

Bleibe ständig auf dem Laufenden. Wir schicken dir eine E-Mail sobald es was Neues gibt.

Please publish modules in offcanvas position.