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Mönchspfeffer Wirkung

Mönchspfeffer Wirkung

Mönchspfeffer wird heutzutage vor allem in der Behandlung von Frauenleiden eingesetzt, seine Wirkung ist allerdings schon seit vielen Jahrtausenden bekannt.

Früher ging man vor allem davon aus, dass die circa 5 mm großen Früchte, die scharf wie Pfeffer sind, die Libido senken und so vor allem Mönchen und Nonnen bei der Einhaltung der Keuschheit helfen.

Heute kennt man auch andere Wirkungsweisen des Mönchspfeffers. Vor allem Frauenleiden wie Menstruationsschmerzen, Reizbarkeit oder Wassereinlagerungen, wie sie vor allem in der prämenstruellen Phase vorkommen, werden mit Mönchspfeffer behandelt. Durch die Einnahme von Mönchspfeffer können auch Spannungsgefühle in der Brust oder Störungen im Regelzyklus behoben werden.

Es wurde bisher wissenschaftlich noch nicht endgültig geklärt, welche Bestandteile des Mönchpfeffers gezielt auf den weiblichen Hormonhaushalt wirken. Man weiß aber, dass ein erhöhter Prolaktinspiegel, der vor allem zu den prämenstruellen Beschwerden führt, durch die Einnahme von Mönchspfeffer gesenkt werden kann. Außerdem regt Mönchspfeffer die Bildung von Progesteron, auch als Gelbkörperhormon bekannt, an. Dies kann zum einen helfen, Regelschmerzen oder auch Beschwerden der Wechseljahre zu mildern. Bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch kann die Einnahme von Mönchspfeffer auch zu einer Schwangerschaft führen.

Mönchspfeffer sollte nur unter ärztlicher Aufsicht angewandt werden, da er bei einigen hormonbedingten Krankheiten nicht eingenommen werden darf.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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