Heilkräuter

Bärlauch (Allium ursinum)

Man sieht es dem Bärlauch an, dass gewaltige Kräfte in Ihm Schlummern. Schon im Frühjahr, wenn viele Pflanzen erst mit dem Wachstum beginnen, können wir den Bärlauch bereits ernten und uns an seinem Geschmack und der Heilkraft erfreuen. Bärlauch riecht und schmeckt Knoblauchartig. Bärlauch frisch verzehrt werden z.B. aufs Butterbrot frisch geschnitten wie Schnittlauch, als Salat oder vielleicht eine leckere Suppe, Bärlauch kann sehr vielseitig verwendet werden.

Bärlauch kann bei Appetitlosigkeit, gegen Arterienverkalkung, Krämpfe, Bluthochdruck, zur Blutreinigung, Infektionskrankheiten, Alkohol und Nikotinmissbrauch, Fieber und gegen Würmer ein guter Helfer sein.

Das Kraut (Herba Allii ursini) wird heutzutage nur noch in der Volksmedizin Homöopathie bei Magen- und Darmstörungen, Bluthochdruck, Blähungen als verdauungsförderndes und leicht antiseptisches Präparat verwendet.

Bärlauch reinigt auch: Magen, Leber, Darm, Niere, Galle und Blut, beim Blutdruck geht der Blutdruck runter, der niedrige rauf, Bärlauch wirkt also Blutdruckausgleichend.

Wichtiger Hinweis: Bärlauch-Blätter lassen sich leicht verwechseln mit Maiglöckchen-Blätter die giftig sind. Leider kann man die Bärlauch-Blätter leicht mit denen der hoch giftigen (tödlichen) Herbstzeitlosen verwechseln. Also bitte Vorsicht beim Sammeln, Sie müssen sich 100% sicher sein, dass Sie die richtige Pflanze haben. Schon ein falsches Blatt kann fatale Auswirkungen haben und sogar tödlich sein. Wenn Sie ein Bärlauch-Blatt zerdrücken kann man den Typischen Bärlauch Duft riechen (Knoblauchartig).

Anwendungsarten

Saft: Für den Saft geben Sie die Bärlauch-Blätter in einen Entsafter. Den Saft können Sie auch mit Buttermilch oder Kefir zum Bärlauch-Shake aufpeppen.

Pesto: Sie nehmen ein Bund Bärlauch-Blätter, fein zerhackt mit Öl und Salz zu einer Paste verarbeitet und Fertig ist Ihr Bärlauch-Pesto. Sie können nach belieben auch Parmesan hinzufügen. In einem sauberen gut verschlossenen Schraubglas kann sich Ihr Bärlauch-Pesto mehrere Wochen halten. Das Pesto kann auch als Brotaufstrich verzerrt werden oder auch zu Nudel, Kartoffel oder Reisgerichte gegessen werden.

Brotaufstrich: eine Handvoll Bärlauch (sehr fein zerhackt), 250g Quark oder Frischkäse, 2 EL Sauerrahm, 1 TL Zitronensaft, 1 TL Olivenöl  zu einer Paste verarbeitet, eine Brise Salz, Pfeffer,  und Zucker hinzu fertig ist Ihr Brotaufstrich. Anschließend können Sie Ihren Brotaufstrich beliebig mit Senf abschmecken.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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