Heilkräuter

Schwarzer Holunder

Schwarzen Holunder findet man überall wild wachsend, ob im Wald oder auf dem Feld oder im Garten. Man kennt ihn auch unter dem deutschen Namen Holler, der seinen Ursprung in einer alten Überlieferung hat. Die Früchte sind reich an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäure. Es werden die Früchte und Blüten als Heilmittel verwendet. Die Wirkstoffe in den Blüten sind ätherische Öle, Glykoside, Flavonoide sowie Gerb- und schleimstoffe.

Sammeln sie die Blüten für Tees bei Bronchitis, Husten, grippalen Infekten und Erkältungen. Der Tee wirkt schweißtreibend. Außerdem kann er Niere und Leber helfen, selbst Öldämme und Harnsteine soll es beseitigen. Holunderessig soll bei Gicht helfen, und das Baden in Holunderblüten soll stark fettende und unreine Haut regulieren. Vielerorts wird Hollersekt aus den Blüten hergestellt, der sich auf Partys als Besonderheit großer Beliebtheit erfreut. Auch die Beeren werden für Heilzwecke gesammelt.

Hinweis: Roh dürfen die Beeren nicht verwendet werden, nur Gekocht.

Der Saft der Holunderbeeren ist fürs Immunsystem. Bei Gürtelrose empfehlen wir den Holundersaft und auch alle anderen roten Säfte, hier wollen wir auch die Roten und Schwarzen Johannisbeeren, Rote Bete (als Saft und Essen) und blaue Trauben nennen.

Aus dem Saft der Holunder kann man auch leckeren Gelee herstellen, geben sie ein Gläschen Schnaps in den Gelee das gibt ihn eine besondere Note.

Anwendungsarten:

Tee: 1 Esslöffel getrocknete Holunderblüten in 1 Tasse mit kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Man kann soviel wie man davon mag trinken.

Kur: Über eine Dauer von 4 Wochen mindestens 4 Tassen Holunderblütentee trinken.

 

Kraeuter Welt Suche

„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

Newsletter

Bleibe ständig auf dem Laufenden. Wir schicken dir eine E-Mail sobald es was Neues gibt.

Please publish modules in offcanvas position.