Haus der Naturpflege

Das Haus der Naturpflege - Geburtsort des Naturschutzsymbols

Das Haus der Naturpflege besteht seit 1960 als öffentlicher Garten. Es wurde von dem Ehepaar Kurt und Erna Kretschmann, auch bekannt als die ‚‚Eltern’’ des Naturschutzeulensymbols, gegründet. Das etw. 1,7 Hektar große Gartengelände ist ein kleines Paradies zum Schauen, Lernen, Schlendern und Träumen. Denn man findet hier nicht nur über tausend verschiedene Pflanzenarten – seltene und nützliche – sondern auch viele versteckte Ruheplätze mit einem reizvollen Blick auf das Oderbruch.

Im Zentrum der Anlage steht das Blockhaus, welches 1946 von Kretschmanns als Wohnhaus erbaut wurde. Es ist seit Juni 1996 Deutschlands erstes Naturschutzmuseum und atmet noch heute in seiner Schlichtheit  den Geist der beiden Naturschutzpioniere. Gleichzeitig ist es auch Zeitzeuge, denn in seinen Ausstellungstücken kommt die zeittypische Verbindung von Heimatpflege und Naturschutz zum Ausdruck.

1995 konnte durch den Verein ‚‚Haus der Naturpflege’’ das auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Forsthaus, ein aus dem Jahre 1920 stammendes ‚‚Munitionshaus’’, samt Streuobstwiese durch Unterstützung des brandenburgischen Umweltministeriums erworben und zum Vortags- und Gästehaus umgebaut werden. 1988 erfolgte die Eröffnung des Heuhotels, in dem man einmal anders preiswert und ressourcensparend Urlaub machen und gleichzeitig der Natur nahe sein kann. Wir möchten alle Neugierig, Kulturinteressiert, Erholungsbedürftigen und Wissenshungrigen einladen ein Stück Brandenburger Geschichte und Gegenwart bei uns zu erleben.

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