| B wie Brennessel |
Syn.: (Allium latifolium, A. nemorale, Ophioscorodon ursinum)
Bärlauch wird im Volksmund auch "Wilder Knoblauch" genannt. „Der Knoblauch des Waldes“ duftet im April so stark, dass er angeblich die Bären aus dem Winterschlafen wecken tut.
Die Aromatischen Blätter erscheinen ab Ende März, nach dem Erscheinen der weißen Blüten ziehen die Blätter ein. Bärlauch ist eine 20 bis 50 Zentimeter hohe Wildpflanze, die im Frühjahr zwischen März und Mai austreibt. Diese Art hat einen geraden, zwei- oder dreikantigen, aufrechten Stängel. Bärlauch bildet einen doldigen Blütenstand aus fünf bis zwanzig Blüten. Er blüht mit weißen, sternförmigen, dreizähligen Blüten mit je sechs gleichgestalteten Blütenhüllblättern.
Als Waldpflanze liebt der Bärlauch halbschattige bis schattige Plätze mit humosem und kalkhaltigem Boden. Bärlauch ist ein Kaltkeimer, die Samen müssen also eine Frostperiode durchlebt haben, bevor sie keimen. Für die erstmalige Aussaat empfiehlt sich der Februar / März, da das Saatgut Frost benötig zum Keimen. Trotz seiner langen Keimdauer (zwei Jahre) vermehrt sich Bärlauch schnell über seine Zwiebeln und bildet so innerhalb weniger Jahre große Horste. Beim Anbau im Garten muss der Bestand gelegentlich sogar eingedämmt werden.
Verwendet werden die frischen Blätter mit ihrem scharfen Aroma. Auch Blüten und Zwiebeln haben den typischen Geschmack. Weitere Informationen erfahren Sie hier: Bärlauch
Hinweis: achten Sie beim Bärlauch sammeln auch darauf ob es sich auch wirklich um Bärlauch handelt, eine starke Ähnlichkeit hat der "wilde Knoblauch" vor allem mit der Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen.
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