| B wie Brennessel |
Sie gehört zur Gattung der Kreuzblütler. Die echte Brunnenkresse trägt im Winter noch grüne Blätter. Sie ist vor allem an langsam fließenden Gewässern und Quellen verbreitet. Ihren Namen hat sie von ihrer Verbreitung an Brunnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Kresse hat hohle und runde Stängel, die 15 bis zu 90 Zentimetern lang werden können. Die Brunnenkresse neigt sich dabei immer in das Wasser, sodass sie stellenweise Teppiche bildet. Die Laubblätter bestehen meist aus vier Paaren. Die Pflanze blüht ab Mai. Ihre Blütezeit reicht bis Juli. Die Blüten, die sowohl männlich als auch weiblich sind, bestehen aus vier einzelnen Blättern. Die Blütenblätter sind dabei länger als der Kelch. Die Kronblätter werden dabei drei bis vier Millimeter lang. Die Kresse kann von ihrem Aussehen her leicht mit dem bitteren Schaumkraut verwechselt werden. Die Unterschiede ergeben sich daraus, dass das Schaumkraut einen gefüllten Stängel aufweist. Eine Verwechslung der Pflanzen ist allerdings nicht gefährlich, da das Schaumkraut ebenfalls ungiftig ist.
Das Verbreitungsgebiet der Brunnenkresse kann nicht eingegrenzt werden, da es mittlerweile überall auf der Welt wächst. In Europa wird die Kresse kultiviert angebaut.
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