Kapuzinerkresse Tropaeolum majus

K wie Kamille

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

Die wunderschöne Kapuzinerkresse oder, wie sie im Lateinischen heißt, Tropaeolum majus, stellt kaum Ansprüche an Bodenbeschaffenheit, Nährstoffe oder klimatische Bedingungen. Nicht nur deshalb ist die Kräuterpflanze äußerst beliebt. Fast jeder Gartenliebhaber hat sie schon angepflanzt und sich an ihren duftenden, orange (Tropaeolum majus) bis gelb leuchtenden Blüten erfreut.

Einige andere Blütenfarben bilden Arten, die außerhalb der gemäßigten Klimazone wachsen wie etwa in Südamerika, hier auch im kalten Patagonien oder in Mittelamerika. Beides sind die Ursprungsgebiete der Kapuzinerkresse. Durch ganz besondere Eigenschaften, auf die später noch näher eingegangen werden soll, ist sie erstaunlich schnell zur beliebten Gartenform geworden.

Auch die sich schlängelnden bis windenden Blätter und Stängel der Kapuzinerkresse ist eine Augenweide, zumal die Blätter eine romantische Herzform haben.

Die meisten Kräuter kann man essen oder als Tee trinken. Aber die Kapuzinerkresse setzt noch einen obenauf, denn sie ist nicht nur selten herzhaft und durch ihr Benzylsenföl ziemlich scharf im Geschmack, sondern die Blüten sind für jedes Gericht eine unvergleichliche Dekoration. Oft trauen sich die solchermaßen überraschten Gäste gar nicht, sich die Blüte mit aufzutun, geschweige denn zu verspeisen. Umso erstaunter sind sie, wenn der Gastgeber die gute Verträglichkeit der Blüten bestätigt oder sogar zum Essen animiert. Informationen zum Kapuzinerkressen-tee finden Sie hier: Kapuzinerkressentee

Auch als rankendes Kraut, das besonders Pergolen mit der Leuchtkraft ihrer Blüten aufwertet, ist die Kapuzinerkresse bestens geeignet. Als ein- bis mehrjährige Pflanze ist sie im Garten ebenso wie in Töpfen auf der Terrasse gut aufgehoben. Ähnlich wie beispielsweise die Calendula, die Ringelblume, befruchtet die Kapuzinerkresse optisch fast jedes Beet und sonstige Gartenfleckchen. Der Grund hierfür liegt wiederum in den außergewöhnlich stark leuchtenden und kräftigen Farbspielen der Blütenblätter.

Einige Freunde des Krautes schwören auf einen Standort im Haus oder deren Vorbauten, etwa dem Wintergarten. Das ist eine wunderbare Idee, allerdings darf man nicht vergessen, dass die Pflanze bei richtiger Pflege außerordentlich wuchern kann. Wenn also die Fenster langsam ihren Lichteinfall verlieren, weil sich heimlich eine ganze Horde ausbreitungswütiger Kapuzinerkressen Raum verschafft, sollte es an der Zeit sein, die Pflanze ihrer Bestimmung entsprechend aus dem Raum zu sondieren und ihr die Freiheit Natur wiederzugeben.

Wer möchte, dass die Pflanze überwintert, hat sich ein mittelgroßes Bündel aufgeladen. Die Kräuterpflanze neigt nämlich dazu, sich dem Überwintern mit aller Kraft entgegen zu stemmen. Möglich ist es aber allemal. Benötigt werden wie für die meisten anderen künstlich überwinternden Pflanzen ein entsprechend großer Topf, eine Schere, um die alten Stellen auszuschneiden und am besten frische Blumenerde. Der Raum für den Winterschutz sollte nicht zu kalt sein. Auf keinen Fall dürfen Minusgrade vorherrschend sein. Mit etwas Glück bleibt die zauberhafte Kapuzinerkresse dem Liebhaber so auch im Winter treu.

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