Naturheilmittel

Warzen entfernen mit Teebaumöl

Warzen werden von spezifischen Viren hervorgerufen. Da sie infektiös sind, können sie durch einen direkten Kontakt auf andere Menschen übertragen werden. Falls man sie aufkratzt, ist es möglich, dass sie sich am ganzen Körper ausbreiten. Häufig treten bei jungen Menschen die so genannten gemeinen Warzen auf. Vorzugsweise siedeln sie sich an schlechter durchbluteten Stellen wie etwa Handrücken, Finger oder Knien an. Auch an den Nagelrändern oder auch unter den Nägeln können sie auftreten. Warzen an den Fußsohlen können darüber hinaus besonders schmerzhaft sein. Mit Teebaumöl können Warzen Schritt für Schritt entfernt werden. Das Öl greift ausschließlich das erkrankte Gewebe an.

Warzen mit Teebaumöl zu entfernen ist ein altes Hausmittel. Man muss wissen, dass bei der Entfernung von Warzen die verdickte Hornhautschicht bekämpft wird. Mit Teebaumöl sollten die betroffenen Hautstellen regelmäßig sorgfältig beträufelt werden. Am besten geschieht dies mehrmals am Tag über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen. Mit etwas Geduld ist die Prozedur meistens erfolgreich. Die Warzen verschwinden einfach, ohne dass man davon etwas bemerkt. Die positive Wirkung des Teebaumöls bei der Bekämpfung von Warzen ist bekannt, jedoch wissenschaftlich nicht untersucht worden. Neben der sanften Warzenbekämpfung mit Teebaumöl können Warzen auch chirurgisch entfernt werden. Dies kann sowohl mit einem Laser als auch durch Elektrokoagulation oder Kauterisierung geschehen. Nach chirurgischer Entfernung von Warzen kommt es häufig zu Rezidiven, was bei der Behandlung mit Teebaumöl eher selten auftritt. Sollte sich wider Erwarten doch eine Warze bilden, fängt man am besten gleich wieder mit dem Beträufeln an.

Beim Teebaumöl handelt es sich um eine flüssige Substanz, die aus den Blättern und Zweigen verschiedener Teebaumarten gewonnen wird. Mit australischem Ursprung verwendeten schon die Ureinwohner in diesem Land einen Teebaumölextrakt bei Hautinfektionen, Erkältungskrankheiten, bei offenen Wunden oder bei Zahnfleischentzündungen.

Teebaumöl findet in der heutigen Zeit in vielen dermatologischen Präparaten Verwendung. Aufgrund seiner bakteriziden und antiseptischen Wirkung wird es bei der Therapie von Schuppen und Schuppenflechte ebenso eingesetzt, wie bei Akne, Pilz- oder Warzenerkrankungen. Auch in Deodorants, Shampoos, Badezusätzen, Seifen, Mundwässern oder Hand- und Körpercremes wird Teebaumöl verarbeitet. Darüber hinaus ist eine Konservierung von vielen kosmetischen Produkten mit Teebaumöl möglich. Hochkonzentriertes und unverdünntes Teebaumöl ist im Handel zu haben. Trotz der Heilwirkung bei Ekzemen, bei Akne, Wunden, Hautinfektionen und Warzen ist Teebaumöl jedoch nicht als Arzneimittel zugelassen.

Es wurde bisher auch nicht hinsichtlich seiner gesundheitlichen Risiken überprüft. Die Zahl von Berichten über kontaktallergische Ekzeme der Haut nach Verwendung von Teebaumöl ist in den letzten Jahren gestiegen. Ein unabhängiges Institut kommt nach Prüfung zu dem Schluss, dass hochkonzentriertes und unverdünntes Teebaumöl zu allergischen Reaktionen und Hautreizungen führen kann. Besonders Produkte, die nicht lichtgeschützt gelagert wurden, haben ein allergieauslösendes Potenzial. Der Grund hierfür sind Veränderungen der Inhaltsstoffe durch Sauerstoff und Licht. Allerdings kann durch Verdünnung des Öls das Risiko von Hautreizungen gemindert werden. Es wird empfohlen, die Konzentration von Teebaumöl in kosmetischen Produkten auf ein Minimum zu begrenzen. Es sollten Produkte zudem eine lichtundurchlässige Verpackung besitzen. Aufgrund von Oxidationsprozessen entstehen Epoxide, Peroxide und auch Endoperoxide, die dann allergische Reaktionen auslösen können. Obwohl Teebaumöl ein reines Naturprodukt ist, können auch höhere Temperaturen dem Öl schaden.

 

„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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