Salben

Arnika Salbe herstellen

Die Bereitung von Salben und Cremes ist eine ganz eigene Kunst, die jedoch jeder erlernen kann.

Hier erst einmal die Zutatenliste:

30 ml Arnika-Öl
15 g Lanolin
4 g Bienenwachs
30 ml Arnika-Tinktur
20 Tropfen ätherisches Kampfer-Öl
10 Tropfen ätherisches Latschenkiefer-Öl
15 Tropfen ätherisches Minzöl
10 Tropfen ätherisches Eukalyptus-Öl

Soweit zu den Zutaten. Diese sind in jedem guten Reformhaus oder in der Apotheke erhältlich. Zu den Zutaten der Arnika-Creme sei noch gesagt, dass man hier auf eine besonders gute Qualität achten sollte.

Zuerst werden das Arnika-Öl, das Lanolin und das Bienenwachs in ein größeres Glas gegeben. In ein zweites Glas kommen 30 ml Arnika-Tinktur. Beide Gläser werden jetzt in ein heißes Wasserbad gestellt. Hierfür kann zum Beispiel eine Pfanne genommen werden. Der Boden der Pfanne sollte so groß sein, dass hier bequem zwei Gläser Platz finden. Die Pfanne wird mit Wasser gefüllt und das Wasser wird erhitzt. Dann die zwei Gläser in das heiße Wasserbad stellen. Die Gläser werden so lange erhitzt, bis sich das Arnika-Öl, das Lanolin und das Bienenwachs aufgelöst haben und geschmolzen sind.

Dann wird die heiße Arnika-Tinktur aus Glas Nummer zwei unter ständigem Rühren in das erste Glas gegeben. Achtung, jetzt heißt es rühren und immer weiter rühren, bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist. Jetzt können die ätherischen Öle hinzugefügt werden. Selbstverständlich wieder unter Rühren. Anschließend kann die Arnika Creme in einem Salbentiegel abgefüllt werden. Aufbewahrt werden sollte sie im Kühlschrank, dann ist die Haltbarkeit der Creme länger als ungekühlt.

Auf die Zugabe der ätherischen Öle kann selbstverständlich verzichtet werden. Lässt man die ätherischen Öle weg, so erhält man eine reine Arnika Salbe.

Die Arnika Salbe mit ihrer cremigen Konsistenz wird gerne bei Muskelkater, Gelenkentzündungen und Krampfadern verwendet. Auch wie Wachstumsschmerzen bei Kindern hat sich die Arnika Salbe bewährt. Die Zugabe der ätherischen Öle bewirkt, dass nach dem Auftragen der Salbe die betroffene Stelle gekühlt wird. Bei Muskelkater oder Gelenkentzündungen wird dies meistens als sehr angenehm empfunden. Eine ganz starke Kühleigenschaft wird dem zugegebenen Kampferöl zugesprochen. Daher kommen auch von diesem Öl 20 Tropfen in die Salbe. Möchte man eine eher wärmende Arnika Salbe, so können die im Rezept verwandten ätherischen Öle durch die ätherischen Öle Zimt oder Rosmarin ersetzt werden. Sehr hilfreich ist die wärmende Salbe bei Verkrampfungen und Verspannungen jeder Art.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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