Salben

Schwedenkräuter Salbe selbst herstellen

Schwedenkräutersalbe für die Haut schützt diese vor Austrocknung und lässt ihr gleichzeitig die Wirkung der Schwedenkräuter gegen Zerrungen oder Gelenkschmerzen zukommen. Die Salbe kann selbst hergestellt werden.

Zutaten und Geräte

Man braucht Meßbecher- und Löffel, Gläser und eine Pfanne zum Erhitzen, dazu am besten Glasrührstäbe und einen Mixer sowie ein Thermometer bis 150° Celsius. Als Ölauszug kommen alle Pflanzenöle infrage, besonders gut sind Mandel- oder Jojobaöl geeignet. Olivenöl wird Heilkraft zugeschrieben, Sonnenblumen- und Rapsöl sind leicht und preiswert. Die Öle können unverändert oder in als Ölauszug verwendet werden. Als Konsistenzgeber, der die Salbe schmierbar macht, wird Bienenwachs verwendet, wenn dieses nicht zur Verfügung steht, wird ein Gramm Bienenwachs durch zwei Gramm Kakao- oder Sheabutter ersetzt. Das verschafft der Creme sogar zusätzliche Pflegewirkung. Auch eine Mischung verschiedener Konsistenzgeber ist möglich. Wenn möglich, sollte aber Bienenwachs wegen der guten Schutzwirkung dabei sein. Nun gehört noch ein Emulgator dazu, der Fett- und Wassermoleküle verbindet, Lanolin anhydrid (Wollwachs ohne Wasser) ist gut geeignet und pflegt zusätzlich. Es gibt einige wenige Allergiker auf Lanolin.

Die Zutaten sind in Apotheken und im Lebensmittelhandel erhältlich. In die Wasserphase der Creme wird Schwedenkräuter-Tinktur eingefügt, auch diese gibt es fertig zu kaufen, man kann sie aber auch selbst zubereiten. Konservierungsstoffe sind nicht nötig, weil durch den Alkoholgehalt der Schwedenkräuter-Tinktur die Haltbarkeit viele Monate lang gegeben ist.

Zubereitung

Zuerst werden Öl, Konsistenzgeber (zum Beispiel Bienenwachs + Kakaobutter) und Lanolin im Glas zur Fettphase vermischt. Hierzu werden ein größeres Glas und der Mixer benötigt. Die Schwedentinktur wird in ein anderes Glas gefüllt, beide Gläser werden ins heiße Wasserbad gestellt und so lange erhitzt, bis die Fettphase völlig flüssig ist. Dann wird die Wasserphase (Schwedentinktur) unter ständigem Rühren in die Fettphase gegossen. Es wird mit den Glasrührstäben so lange gerührt, bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist.Hierzu wird als Kontrollinstrument das Thermometer verwendet. Handwärme hat sich bei etwa 30° Celsius eingestellt, die Konsistenz der Creme ist inzwischen recht straff. Nun wird die Creme in Salbentiegel gefüllt, diese werden verschlossen und mit Datum und Inhalt beschriftet. Im Kühlschrank hält die Creme am längsten.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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