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Für Kinder gesunde und leckere Gerichte mit Kräutern

Was Kinder essen ist nicht nur für ihre Entwicklung wichtig, sondern auch für ihre Zukunft. Ob sie auch im Erwachsenenalter gesund und leistungsfähig bleiben entscheidet sich bereits in den ersten Lebensjahren. Aktuellen Studien zufolge leidet in Deutschland bereits jedes siebte Kind an Übergewicht. Die überflüssigen Kilos sind jedoch nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern können langfristig gesehen auch ein Gesundheitsrisiko darstellen. Glücklich sind dicke Kinder nicht mit ihrem Gewicht. Hänseleien und abfällige Bemerkungen machen ihnen das Leben genauso schwer, wie ihre Unbeweglichkeit. Oft kommt es zu Störungen des Selbstwertgefühls. Doch nicht nur die psychischen Folgen sind ein wichtiger Grund abzunehmen. Auch die gesundheitlichen Folgen sind nicht zu verachten: Übergewicht belastet die Gelenke und kann später zu Bluthochdruck, Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen führen.Erschreckend ist: drei von vier Kindern bleibt der Babyspeck für immer erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, überflüssige Kilos abzunehmen, sinkt nach dem zehnten Lebensjahr rapide. Der folgende Artikel zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Kind beim Abnehmen und Schlankbleiben unterstützen können.

Gesunde Ernährung ist, neben ausreichender Bewegung, das wichtigste, damit Kinder kein Übergewicht bekommen.

Unter gesunder Ernährung versteht man folgendes:

Bietet man Kindern eine abwechslungsreiche Mischkost an, sind sie in der Regel gut versorgt. Das Essen sollte möglichst frisch zubereitet werden und vielfältig sein. Kinder essen gesunde Lebensmittel lieber, wenn sie in den Kochprozess mit einbezogen werden. Auch Kräuter gehören zu einer gesunden Ernährung. Zu den beliebtesten Kräutern zählen unter anderem Basilikum, Oregano, Schnittlauch, Kresse, Petersilie und Rosmarin.

Drei einfache Regeln für gesunde Mischkost (herausgegeben von dem Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund):

1) Verwenden Sie reichlich pflanzliche Lebensmittel wie zum Beispiel Obst, Gemüse und Getreide.
2) Tierische Lebensmittel (Milchprodukte, Ei, Fleisch und Fisch) sollten nur mäßig eingesetzt werden.
3). Fettreiche Lebensmittel und Süßwaren müssen natürlich nicht ganz von dem Lebensmittelplan gestrichen werden, beides sollte aber nur sparsam verzehrt werden.

Übergewicht wird auch erwiesenermaßen verhindert, wenn Kinder wenig Fett und Zucker zu sich nehmen, täglich Obst und Gemüse essen, sich täglich ausreichend bewegen (mindestens eine Stunde) und möglichst wenig Zeit vor dem Fernseher oder dem Computer verbringen (weniger als eine Stunde).

Besonderes Augenmerk sollte man auf die Gerichte legen, die man den Kindern zum Essen anbietet. Sehr geeignet sind zum Beispiel für Kinder gesunde und leckere Gerichte mit Kräutern. Ein paar beliebte Gerichte sind hier für Sie zusammen gestellt.

Pflanzen und Kräuter werden schon seit Jahrtausenden in der Ernährung eingesetzt. In der modernen Zeit werden die wohltuenden und medizinischen Wirkungen allerdings immer weniger bewusst eingesetzt. Das ist wirklich bedauerlich, denn vor allem die bitteren Geschmackstoffe haben nicht nur eine aufheiternde und anregende Wirkung, sondern können gerade im Kampf gegen überflüssige Pfunde sehr gezielt eingesetzt werden. Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass Bitterstoffe schlank machen, denn sie gelten als natürliche Essbremse. Durch ihren intensiven Geschmack sorgen sie für das rasche Einsetzen von Speichel- und Verdauungssäften. Dadurch wird das Sättigungsgefühl beschleunigt und man nimmt kleinere Portionen zu sich. Durch die Bitterstoffe wird außerdem der Insulinspiegel gesenkt, was wiederrum zu weniger Heißhungerattaken führt. Darüber hinaus können viele Bitterstoffe die Verdauung anregen und die Fettverbrennung ankurbeln, so dass das Nahrungsfett richtig verbrannt wird und nicht als Fettpolster ansetzt.

Im Alltag ist es aber leider nicht immer ganz einfach, die Kinder von den leckeren, gesunden Gerichten mit Kräutern zu überzeugen. Hierfür gibt es einige Tipps.

Speisen werden den Kindern vertrauter, wenn sie in die Essenszubereitung miteinbezogen werden. Auch kleine Kinder können schon beim Kochen und Tischdecken mithelfen.

Zumindest einmal am Tag sollte die ganze Familie gemeinsam essen. Kinder haben einen ausgebildeten Nachahmungstrieb und orientieren sich stark an Vorbildern. Essen die Eltern viel gesundes Essen, dann schauen es sich die Kleinen ab und probieren leichter neue Gerichte.

Kinder sollen nicht zum Aufessen gezwungen werden, denn so verlieren sie ihr natürliches Sättigungsgefühl.

Kindern sollte eine vielfältige, abwechslungsreiche und bunte Kost angeboten werden, so dass sich Kinder schon frühzeitig an eine Vielfalt an Lebensmittel gewöhnt.

Viele Kinder mögen Pflanzen sehr gerne und sind von Natur aus neugierig. Deshalb bietet es sich an, die Kinder selbst Kräuter pflanzen zu lassen. Die Kinder können das Wachstum verfolgen und anschließend die Kräuter probieren und essen. Sehr geeignet dafür ist zum Beispiel Kresse, da sie sehr anspruchslos ist und schnell wächst. Und selbstgezogene Kresse auf dem Butterbrot schmeckt doch gleich viel besser! Erfahren Sie mehr: Abnehmen Kinder

Hat man genug Platz, können sich die Kinder auch einen eigenen Kräutergarten anlegen. Für Kinder geeignete Kräuter sind zum Beispiel Kresse, Pfefferminze, Zitronenmelisse oder Süßdole.

Zum Schluss hier noch eine kleine Auswahl an beliebten Gerichten mit Kräutern für Kinder:

1) leichte Kräutersuppe mit Croutons: Gemüsebrühe kann man mit Petersilie, Basilikum und Schnittlauch verfeinern.
2) Kressesalat: über die Kresse eine Marinade aus Olivenöl, Kräuteressig, Pfeffer, Salz und Zucker geben.
3) Gemüsegesichter: Verzieren sie ein mit Butter oder Frischkäse beschmiertes Butterbrot mit Kirschtomaten, Gurke, Paprika oder Trauben als Nase und Mund, Mit frischem Schnittlauch verpassen sie dem Gesicht eine freche Stehfrisur.
4) Kräuterquark: verfeinern Sie einen Quark mit frischen (selbstgeernteten) Kräutern. Schmeckt zum Beispiel hervorragend zu Folienkartoffeln aus dem Lagerfeuer.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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