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Erdbeeren (Fragaria)

Erdbeeren gehören zur Gattung der Unterfamilie der Rosoideae. Erdbeeren sind mehrjährige krautige Pflanzen. Erdbeeren gehören zum Sommer wie die Sonne. Sie sind Bestandteil einer gesunden Ernährung. Erdbeeren spielen schon seit der Steinzeit einer Rolle bei der menschlichen Ernährung, erst seit der Einführung von amerikanischen Arten entwickelten sich im 18. Jahrhundert sozusagen erst die eigentlichen Erdbeeren, zu mindestens das was die meisten Menschen unter Erdbeeren verstehen, die Gartenbeere.

Die Gartenerdbeere (Fragaria ×ananassa, Syn. Fragaria ×magna), Ananas-Erdbeere oder auch Kulturerdbeere ist die Nutzpflanze aus der Gattung der Erdbeeren. Die Gartenerdbeere entstand aus der Kreuzung der beiden amerikanischen Erdbeerarten Fragaria chiloensis (Chile-Erdbeere) und Fragaria virginiana (Scharlacherdbeere).

Erdbeeren schmecken nicht nur gut, Erdbeeren sind auch heilkräftig. Zitrone, Orange oder Kiwi zählen zu den Vitamin-C Lieferanten schlechthin, doch die Erdbeere besitzt sogar noch einen höheren Gehalt an Vitamin-C (100g Erdbeeren enthalten 64 mg Vitamin-C). Darüber hinaus sind sie reich an Folsäure, Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen. 100 g Erdbeeren enthalten: 32 kcal, 90 g Wasser, 0,4 g Fett, 147 mg Kalium, 26 mg Calcium, 15 mg Magnesium, 64 mg Vitamin C.

Im 18. Jahrhundert schworen die Menschen auf die Heilkraft der Erdbeeren, in Form von sirupartigen Beerensaft. Es hieß, er löscht den Durst und kräftigt das Herz. Auch bei Nasenbluten, Gelbsucht, Pocken und Masern wurde er verwendet.

Selbst heute werden noch Erdbeerblätter gegen leichte Blasenentzündung, schlechten Atem und Akne in Form von Tee verwendet und verkauft, weitere Informationen zum Erdbeerentee erfahren Sie hier: Erdbeerentee.  Auch in der Kosmetik werden Erdbeeren verwendet, in Form von Erdbeerensaft in Gesichtsmasken.

Erdbeeren schwemmen Wasseransammlungen aus, reinigen die Lymphe, wirken entkrampfend, entgiftend, sie kühlen und erfrischen, leiten aus. Zu empfehlen etwa bei Gicht, Arthritis.

Tipp: Wer seine Erdbeeren süßen möchte, sollte auf Industriezucker verzichten und stattdessen Fruchtzucker oder Bienenhonig zum süßen nutzen. Übrigens, Honig ist nicht nur gut zum Süßen, sondern auch ein guter Bakterienkiller, mehr erfahren Sie hier: Bakterienkiller

Hinweis: Birkenpollenallergiker können unter der Unverträglichkeit leider. Auch für Menschen die Nesselausschlag bekommen ist Vorsicht geboten. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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