Samen

Pflanzensamen sammeln

Wenn man sich einmal in der Natur umschaut, kann man schon beim ersten Blick eine Menge Pflanzensamen entdecken, die man sammeln kann. Entweder, um diese auf dem Balkon in Blumenkästen zu legen oder für die Kinder zum Basteln, gerade in der Herbstzeit oder in der Adventszeit. Gehen Sie einmal bei einem Spaziergang durch den Wald und Sie werden zahlreiche unterschiedliche Pflanzensamen entdecken. Bucheckern, Kastanien und Tannenzapfen liegen überall herum. Die Früchte dieser Bäume können ideal zum Basteln verwendet werden. Zum einen ist es natürliches und damit unbehandeltes Material zum Basteln und zum anderen kann man so bares Geld sparen. Die Natur hat soviel zu bieten. Aber auch das Getreidefeld ist ein vollgepacktes Pflanzensamen Areal.

Sie wollten Ihren Kindern schon immer einmal zeigen, wie aus einem kleinen Weizenkorn eine Weizenpflanze wird? Nehmen Sie sich ein Paar Körner mit und betten Sie die Weizensamen in Mutterboden ein. Nach ein Paar Tagen wird Ihr Kind große Augen machen, wenn aus einem Korn eine kleine Pflanze wächst. Im Herbst stehen fast auf jeder Wiese Kornblumen und andere Herbstblumen herum. Die Kornblumen bieten Ihnen eine Vielzahl an Pflanzensamen an, die Sie einsammeln können. Somit bekommen Sie die Gelegenheit, sich selbst auf dem Balkon oder im Garten diese Art der Blumen zu ziehen. Oder Sie gestalten sich aus den vielen Samen einer Streublumenwiese eine eigene Sorte in Ihrem Garten. Der Duft dieser Blumen ist betörend und sie sehen wunderschön aus.

Bei jedem Spaziergang können neue Pflanzensamen gesammelt werden. Es gibt so viel zu entdecken. Im Herbst ist die beste Gelegenheit, viele unterschiedliche Blumensamen zu sammeln. Die Aussaat im Frühjahr ist spannend, da man aus verschiedenen Blumensamen immer wieder neue Kreationen blühen lassen kann. Außerdem spart es eine Menge Geld, welches man sonst im Gartencenter lassen würde. Beim Pflanzensamen sammeln sollten aber einige Dinge beachtet werden, damit man im kommenden Jahr auch Freude an der Blütenpracht hat. Zum einen sollten die Pflanzensamen recht dunkel sein – das ist immer ein Zeichen dafür, dass der Samen reif ist.

Man benötigt eine Schere, mit der man den Blütenkopf vorsichtig vom Stängel abschneiden kann. Sonnenblumen Samen zum Beispiel können besser gewonnen werden, wenn man die Köpfe an einem luftigen aber trockenen Ort aufhängt. Die Seiten des Kopfes werden leicht eingeschnitten, damit alles gut belüftet wird, um Schimmelbildungen zu vermeiden. Wenn die Samen vollständig getrocknet sind, können die Samen entfernt werden. Diese Samen können an einem warmen Ort in der Wohnung gelegt werden. Die Samen können aber auch auf Küchenkrepp gelegt werden, wo sie in aller Ruhe trocknen können. Die gesammelten Pflanzensamen können problemlos in einem Schraubglas oder Dosen aufbewahrt werden, ehe sie im nächsten Frühling in die Erde gebracht werden. Man kann sich aber auch seine eigenen Gemüsesorten züchten, sei es zu Hause, auf dem Balkon oder im Garten. Tomaten sind immer lecker. Aus den Tomaten kann man das Fruchtfleisch entfernen, an dem die Kerne befestigt sind. Die Samen werden vorsichtig herausgewaschen und wie gewohnt getrocknet. Es spart viel Geld, wenn man die Pflanzensamen sammelt, anstatt fertige Stecklinge im Gartenfachmarkt zu kaufen. Warum soll man Unmengen an Geld für Pflanzensamen ausgeben, wenn die Natur soviel zu bieten hat.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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