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Kaffee Ersatz - Kräuter

Kaffee Ersatz - Kräuter

Schon lange ist bekannt, dass Kaffee nicht zu den gesündesten Getränken unseres Alltags gehört. Zwar ist man sich nicht einig über die negativen Folgen des Kaffeekonsums, aber immer wieder werden ihm schlimme Auswirkungen auf Blutdruck, Cholesterin und das Herz hinterhergesagt. Ob diese Sachen stimmen, ist aber nicht entscheidend, denn Tatsache ist, dass er dem Körper langfristig keine guten Inhaltsstoffe mitgibt. Da weiß man von vielen Kräutern und Pflanzen genau das Gegenteil. Wenn es dann auch noch Wege gibt, aus diesen Kräutern kaffeeähnliche Weckeffekte zu gewinnen, fällt der Umstieg auf gesunde Ernährung noch um Einiges leichter. Hier ein Paar Kaffee-Ersatz-Kräuter und Pflanzen.

Der Löwenzahn

Schon lange hat man aus Löwenzahn Tees und Kräutergemische hergestellt, allerdings ist den wenigsten bekannt, dass Löwenzahn Wurzeln genau dieselbe aufmunternde Wirkung haben wie Kaffee. Richtig zubereitet aktiviert diese Pflanze den Stoffwechsel und ermöglicht ein höheres Leistungspensum. Dafür muss man, bevorzugt im Herbst, aus der Erde die Wurzeln des Löwenzahnes hervorholen, was einfach klingt, allerdings manchmal etwas mühsam sein kann, da die Wurzeln sehr klein und oft extrem tief in der Erde verwurzelt sind. Hat man sie erst einmal erwischt, werden sie gewaschen und dann getrocknet. Anschließend werden sie auf einem Gitter oder Rost im Ofen bei circa 180 Grad braun geröstet, dann gemahlen und wie ganz normales Kaffeepulver verwendet.
Anders als beim Kaffee werden vom Löwenzahn neben dem Geist auch Leber und Niere angeregt und somit der gesamte Körper entgiftet.
Genau so kann man übrigens auch mit den Wurzeln der Wegwarte verfahren.

Der Eichelkaffee

Obwohl Eicheln streng genommen nicht zu den Kräutern zählen, kann muss man sie hier wegen ihrer pflanzlichen Wirkung unbedingt erwähnen. Zur Zubereitung von Eichelkaffee muss man zunächst einmal spazieren gehen und einige Eicheln aufsammeln. Diesen nimmt man ihre kleinen Hütchen ab und schält sie vollständig. Anschließend zerstückelt man sie und lässt sie trocknen. Die trockenen und zerkleinerten Eichelstücke werden dann ohne Öl in einer Pfanne so lange geröstet, bis sie braun, aber nicht zu dunkel sind. Direkt im Anschluss verschließt man sie in luftdichten Behältern. Will man daraus einen Kaffee machen, so entnimmt man einen Teelöffel der gemahlenen Eiche und brüht ihn mit kochendem Wasser auf. Genau wie beim Kaffee kann man dann individuell mit Milch, Zucker oder Kaffeesahne den Geschmack verfeinern.

Kalte Kräuter versus warme Kräuter

Auch vom Hagebuttentee ist bekannt, dass er eine belebende Wirkung hat und Melisse sowie Aloe vera können Körper und Geist auf gleiche Weise anregen. Allerdings erzielen sie als Tee nicht annähernd die Wirkung des Löwenzahns, noch der Eichel. Komischerweise regen all diese Kräuter im kalten Zustand den Organismus deutlich mehr an, als wenn man sie als heißes Teegetränk zu sich nimmt. So wirken etwa auch Rosmarin und Minze als Erfrischungsgetränke stimulierend. Warm getrunken haben sie aber dann die gegenteilige Wirkung.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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