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Misteltee

Misteltee

Wer gerne Tee trinkt, weiß die positiven Eigenschaften des Teegenusses meist sehr zu schätzen. Tee wirkt entspannend, wärmt von innen und hat oft auch eine heilende Wirkung auf Körper und Seele des Menschen.

Früher wurden der Mistel-Pflanze magische Kräfte nachgesagt. Man erntete sie deshalb mit einer goldenen Sichel und achtete darauf, dass sie bei der Ernte nicht zu Boden fielen, damit sie ihre magische Wirkung nicht verloren. Auch deshalb gilt die Mistel schon seit sehr langer Zeit als Heilpflanze mit positiver Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Traditionell wird die Mistel-Pflanze auch als Weihnachtsschmuck verwendet und soll, an die Haustür angebracht, vor Schaden und bösen Geistern schützen. Auch für Liebespaare hat die Mistel eine besondere Bedeutung. Wer sich unter einem Mistelzweig küsst, wird der Sage nach ein glückliches Paar.

Die Mistel gehört zur Familie der Sandelholzgewächse und trägt den wissenschaftlichen Namen Viscum album. Die Mistel ist eine interessante Pflanze, die einem meist nur im Winter richtig ins Auge fällt. Sie wächst in einer kugelartigen Form auf den Ästen von ganz verschiedenen Arten von Bäumen. Und wenn die Bäume im Winter ihre Blätter verlieren, werden die Mistelgewächse gut sichtbar. Im Grunde ist die Mistel Pflanze ein Schmarotzer, der den Bäumen Nährstoffe und Wasser entzieht, um zu überleben. Ist ein Baum von zu vielen Misteln befallen, kann er aufgrund des Nährstoffmangels sogar absterben.
In der heutigen Zeit wird die Mistel gegen bekannte Volksleiden wie zum Beispiel Bluthochdruck, Fieber, Arteriosklerose oder Verdauungsproblemen eingesetzt. Doch sie hat noch viele weitere positive Wirkungen auf den menschlichen Körper. Sie wirkt beruhigend, krampflösend, entzündungshemmend und positiv zum Beispiel auch bei Wechseljahrsbeschwerden. Auch in der Begleittherapie von langjährigen Krebserkrankungen wird die Mistel-Pflanze eingesetzt. 
Die Mistel wird speziell für den Tee kultiviert. Da die Pflanze nicht sehr anspruchsvoll ist und auf vielen Bäumen wachsen kann, ist die Kultivierung der Mistel-Pflanze sehr erfolgreich. Für die Teeherstellung werden die Blätter und Zweige der Mistel-Pflanze verwendet. Gesammelt werden diese vor allem im Winter und Frühling sowie im Spätherbst. Die Mistel-Pflanze ist auch unter anderem unter den Namen wie Wintersamen, Hexenchrut, Immergrün, Knisterholz, Vogelmistel, Geisskraut oder Wintergrün bekannt.
Der Misteltee ist in der Apotheke erhältlich und sollte in Maßen konsumiert werden. Die Beeren der Mistel-Pflanze sollte man auf keinen Fall essen. Diese können, wegen ihrer leicht giftigen Wirkung, für kleine Kinder auch gefährlich werden. Die Mistel darf man in Deutschland übrigens nicht selber sammeln, da sie geschützt ist. In anderen Ländern ist dies aber erlaubt.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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