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Türkischer Tee

Türkischer Tee ist keine Teesorte. In der Regel wird türkischer Tee aus schwarzem Tee hergestellt. Das Besondere, das den schwarzen Tee von türkischem Tee unterscheidet, ist die Zubereitung. Wie zum Beispiel auch beim chinesischen Tee unterliegt die Zubereitung des türkischen Tees einer besonderen Teezeremonie, die eingehalten werden sollte, um den typischen Geschmack zu erhalten, der den türkischen Tee ausmacht. Da der Tee in der Türkei in traditionelles Getränk ist, geht die Zubereitung auf eine lange Geschichte zurück.

Unverzichtbar für die Zubereitung von türkischem Tee sind eine spezielle Teekanne und ein türkischer Samowar, der Semaver genannt wird. Die Kanne besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil wird zum Kochen des Wassers verwendet, in der zweiten Kanne wird der Tee zubereitet. Der obere Teil der Kanne wird zugedeckt. Dies ist eine weitere Besonderheit des türkischen Tees: Der Tee muss gedeckt ziehen. Wichtig ist jedoch, dass man das Wasser, dass man für den Aufguss verwendet, zuvor einige Minuten kräftig kochen lässt. Generell wird nur stark abgekochtes Wasser für die Zubereitung von türkischem Tee verwendet.

Wenn man die Teeblätter aufgießt, sollte man sie ca. 10 Minuten ziehen lassen. Diese Zeit richtet sich nach den verwendeten Teeblättern. Der Tee ist fertig, wenn die Teeblätter sich auf dem Boden abgesetzt haben. Auch bei der Mischung ist kein Richtwert vorhanden.

Die Stärke des Tees richtet sich zum einen nach der Menge an Wasser und zum anderen an der Menge Tee, die man verwendet. Die Teegläser werden erst mit etwas türkischem Tee, dann mit Wasser aus der unteren Kanne aufgefüllt.


Tipp: Weitere Informationen finden Sie unter Heilpflanzen im Portal und im Kräuterlexikon.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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