Chinesischer Tee

Ginkgo Tee

Ginkgo Tee

Die Wirkung von Kräutern auf den menschlichen Körper ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Nicht nur die Vorfahren in unseren Breiten waren mit der heilenden, oder auch tödlichen, Wirkung von Kräuterextrakten vertraut. Als medizinischer Heilbehelf gehandhabt, fanden sie jedoch oftmals bei Komplotten oder Verschwörungen Verwendung, allerdings nicht um das Opfer zu heilen, sondern um dessen Tod herbeizuführen. Wie bei allen anderen pflanzlichen Extrakten ist die exakte Kenntnis um die Zubereitung und Anwendung von Heilpflanzen für ein erfolgreiches Gelingen unumgänglich. Dieses Wissen war in der Regel einem privilegierten Personenkreis vorenthalten. Doch auch außerhalb dieses elitären Personenkreises gab es Personen, welche Kenntnisse um die Wirkung von Kräutern und Pflanzen hatten.

Dies galt für das alte Europa ebenso, wie für alle anderen Erdteile, wo Menschen im täglichen Kampf ums Überleben Mittel zur Heilung von Krankheiten und Verletzungen suchten. Meist waren es die Extrakte von Kräutern und Wurzeln, welche hierfür Verwendung fanden. Aber auch die Blätter von bestimmten Bäumen fanden Verwendung. Einer der interessantesten Bäume, dessen Blätter in der pflanzlichen Heilkunst seit Ewigkeiten von Bedeutung sind, ist der in China beheimatete Ginkgo bzw. Ginko Baum. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass man auch im Reich der Mitte mit der Kenntnis von Heilpflanzen wie dem Ginkgo Baum (lat. Ginkgo biloba) vertraut war. Was die Ginkgo Pflanze derart interessant macht, ist der Umstand, dass sie bereits seit Hunderten Millionen von Jahren unseren Planeten besiedelt. Ein Ur-Kraut also, geboren in einer Zeit, als es noch keine Menschen gab, und welches seine Existenz bis in die Gegenwart erfolgreich zu verteidigen vermochte.

Der Ginkgo Baum fand im Reich der Mitte zunächst Verwendung als Tempelbaum. Bald fand der Samen des Ginkgo Baumes auch als Nahrungsmittel Verwendung. Auch heute noch findet sich Ginkgo Samen in verschiedenen Nahrungsmitteln als Zusatz. Die Verwendung der Blätter des Ginkgo Baumes für medizinische Zwecke geht laut schriftlichen Aufzeichnungen auf die Zeit vor Christi Geburt zurück. Ginkgoblätter fanden in der Vergangenheit Anwendung bei den Heilprozessen verschiedenster Krankheiten. So versprach man sich eine heilende Wirkung bei Beschwerden im Magenbereich, Hautkrankheiten und vor allem bei vorübergehenden oder permanenten Erkrankungen der Atemwege. Diese Heilpraktiken sind längst Geschichte und die Fortschritte auf dem Gebiet der Medizin und Pharmazie haben viele neue Erkenntnisse hervorgebracht.

Dem Samen und Extrakten des Ginkgo Baumes werden auch heute noch positive Wirkungen wie die Verbesserung der Gedächtnisleistung und die Förderung der Durchblutung zugesprochen, weshalb Kräutertee-Mischungen, welche Extrakte des Ginkgo Baumes enthalten sich einer großen Anhängerschaft erfreuen. Gerade den Kräutertee-Mischungen mit Wurzeln oder Blättern des Ginkgo Baumes werden positive Effekte zugesprochen. Mit neuen, wohlschmeckenden Teemischungen darf also gerechnet werden.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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