Chinesischer Tee

Oolong Tee

Der Oolong-Tee kommt aus China. Hier gilt er als die Teesorte mit der längsten Tradition. Das Besondere des Oolong Tees beginnt schon beim Pflücken. Anders als bei anderen Teesorten müssen die Teeblätter für Oolong Tee bereits welken; es werden keine grünen Teeblätter gepflückt. Auch bei der Weiterverarbeitung unterscheidet sich der Oolong Tee sehr von anderen Teesorten. Bevor die Weiterverarbeitung beginnen kann, gewährt man den Teeblättern in einem dunklen Raum einige Zeit Ruhe.

Während andere Teesorten fermentiert werden, wird beim Oolong Tee die Oxidation angewendet, d. h., man lüftet die Teeblätter, sodass der Pflanzensaft mit Sauerstoff reagieren kann. Auf diese Weise wird unter anderem auch der Koffeingehalt erhalten. Oolong Tee enthält generell mehr Koffein, als man dies im Allgemeinen von Tee erwarten kann.

Bei der Zubereitung von Oolong Tee sollte man beachten, dass man den Tee mehr als einmal aufbrühen kann. Generell kann man aus einer Portion Teeblätter 3 Aufgüsse erzielen, wobei jeder Aufguss einen anderen Geschmack hat. Die ideale Zubereitung für diesen Tee findet daher in einer Kanne statt. Man gibt eine Menge Teeblätter in die Kanne und übergießt diese mit etwas kochendem Wasser. Das Wasser wird sofort wieder abgegossen und die nassen Teeblätter in der Kanne eine kurze Zeit ruhen lassen.

Dann erst wird die Kanne mit kochendem Wasser gefüllt und zwischen 2 und 4 Minuten ziehen lassen. Dieses Teeritual wird exakt so in China zelebriert. Beim 2. Und 3. Aufguss des Tees entfällt das kurze Aufgießen mit Wasser. Die Ziehzeit der weiteren Aufgüsse beläuft sich ebenfalls auf ca. 2 – 4 Minuten.


Tipp: Weitere Informationen finden Sie unter Heilpflanzen im Portal und im Kräuterlexikon.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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