Wirkung

Kamillentee Wirkung

Kamillentee Wirkung

Der Kamillentee ist in der Naturheilkunde ein absolutes Ausnahmetalent. Seit Jahrtausenden ist die Wirkung der Kamille als Arzneipflanze bekannt und wird damals wie heute geschätzt. Stellenweise wird der Kamillentee als wahres Wundermittel bezeichnet, man sollte aber immer objektiv bleiben und nicht zu viel erwarten. Bei ernsten Beschwerden oder nicht besser werdenden Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden.

Nichtsdestotrotz sollte Kamillentee immer im Haus sein. Seine Wirkungen sind vielfältig. Kamillentee wirkt krampfstillend, entzündungswidrig, beruhigend, austrocknend, blähungswidrig und wundheilend. Außerdem ist der Kamillentee für Kinder und Erwachsene gleichermaßen anwendbar.

Am häufigsten kommt der Kamillentee ohne Zweifel bei Störungen im Magen - Darm – Bereich zum Einsatz. Diese Wirkung kennt jeder. Wer unter Bauchschmerzen oder Blähungen leidet, ist mit einem Kamillentee sehr gut bedient. Meist verspürt man schon nach wenigen Schlucken eine Linderung.

Hat man sich den Magen verdorben, wird ebenfalls Kamillentee - in kleinen Schlucken getrunken - empfohlen. Dabei kommt die entkrampfende Wirkung der Kamille zutage. Weiterhin weiß man nicht, ob man vielleicht Krankheitserreger mit dem Essen aufgenommen hat und die Bauchschmerzen eine Folge von diesen sind. Die Kamille wirkt dann gleichzeitig antibakteriell.

Kamillentee kann man bei jeder Art von Verdauungsproblem trinken. Er hilft sowohl bei Durchfall wie auch bei Verstopfung. Selbst bei einem Magengeschwür kann Kamillentee Linderung verschaffen. Er ersetzt aber nicht den Gang zum Arzt, liegt ein Magengeschwür vor.

Macht die Blase Probleme oder leidet man an einer leichten Nierenschwäche, ist Kamillentee eine gute Wahl. Er entkrampft, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und fördert weiterhin die Harnproduktion. Dreimal täglich eine Tasse Kamillentee lautet die Empfehlung bis zum Abklingen der Beschwerden.

Ab und an eine Tasse Kamillentee hat auf den Körper immer eine positive Wirkung. Da der Kamillentee harntreibend wirkt, wird das Blut gereinigt und schädliche Stoffe werden aus dem Körper ausgeschieden. Das ist beispielsweise auch sehr gut bei rheumatischen Erkrankungen und Gicht. Mit dreimal täglich einer Tasse Kamillentee können die Beschwerden gelindert werden.

Die beruhigende und entkrampfende Wirkung von Kamillentee trifft nicht nur auf den Magen-Darm-Trakt zu, sondern ebenfalls auf die Nerven. Ist man nervös oder schläft man schlecht ein, hilft ein Tässchen Kamillentee oft Wunder. Ischiasschmerzen und ein Hexenschuss sind außerdem nervlich bedingt und können unterstützend mit Kamillentee therapiert werden.

Fast jeder Kräutertee findet bei Atemwegserkrankungen Verwendung. Das trifft gleichfalls auf den Kamillentee zu. Er wird bei allen Arten von Atemwegserkrankungen eingesetzt. Dazu gehört die normale Erkältung mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen ebenso dazu wie die Nebenhöhlenentzündung oder eine Angina. Eine wertvolle Ergänzung ist Honig, der zum Süßen des Tees eingesetzt wird. Vor allen Dingen bei Husten ist Honig gut.

Durch die krampflösende Wirkung der Kamille kann man den Kamillentee immer zu sich nehmen, wenn man unter Krämpfen leidet. Frauen mit Menstruationskrämpfen sollten es einmal mit Kamillentee versuchen. Ebenso soll der Kamillentee eine verspätete Menstruation zum Auftreten bringen und bei zu wenig Milchbildung in der Stillzeit wirkt Kamille gemeinsam mit Anis fördernd.

 

„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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