Wirkung

Kümmeltee Wirkung

Kümmeltee Wirkung

Kümmel ist jedem bekannt. Es ist ein sehr beliebtes Küchengewürz, welches vor allen Dingen schwer verdauliche Speisen besser verträglich machen soll. Genau diese Wirkung ist es, die der Kümmeltee in der Regel hervorbringen soll. Kümmeltee, der gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird, ist zumeist in der Kombination mit Fenchel und Anis im Angebot.

Hauptsächlich starke Blähungen, die mit äußerst schmerzhaften Krämpfen einhergehen, werden durch das Trinken von Kümmeltee beseitigt. Sehr beliebt ist der Kümmeltee mit Fenchel und Anis als Getränk für Säuglinge, die unter der 3-Monats-Kolik leiden. Der Tee sorgt meist sehr rasch für eine spürbare Linderung.

Auch Erwachsene können von der positiven Wirkung von Kümmeltee auf den Magen-Darm-Trakt profitieren. Wer unter Völlegefühl, schmerzhaften Magen-Darm-Beschwerden und leichten bis mittleren Blähungen leidet, wird über die Wirkung von Kümmeltee überrascht sein. Bereits nach wenigen Schlucken tritt eine Besserung der Beschwerden ein. Fehlt der nötige Appetit, bringt ihn der Kümmeltee wieder.

Damit der Kümmeltee seine volle Wirkung entfalten kann, sollte er heiß und ungesüßt getrunken werden. Hat man Probleme mit dem Geschmack des Kümmels, kann man eine viertel Knolle Fenchel dem Tee hinzugeben. Selbst wenn der Kümmeltee schnell wirkt, sollte man sich nicht dazu hinreißen lassen, mehr als 2 Tassen täglich zu trinken. Zudem wird empfohlen, keine großen Becher zu nehmen, sondern normale Tassen.

Für die Bereitung eines Kümmeltees kann man problemlos auf den Kümmel im Gewürzregal zurückgreifen. Kreuzkümmel dagegen eignet sich für die Herstellung von Kümmeltee überhaupt nicht. Zudem sollte der Kümmel aus ganzen Körnern bestehen. Von diesen Körnern nimmt man 1 bis 2 Teelöffel, gibt diese in eine entsprechende Tasse und übergießt sie mit kochendem Wasser. Nach einer Ziehzeit von 10 Minuten werden die Kümmelkörner aus dem Tee entfernt und man kann den Tee trinken. Neben der Ergänzung durch Fenchel kann man sich auch für Anis entscheiden. Möchte man keine ganzen Kümmelkörner verwenden, kann man einen halben Teelöffel frischer Kümmelkörner mit einem Mörser zerdrücken und mit kochendem Wasser übergießen.

Der Kümmel kann auf eine Jahrtausend alte Geschichte verweisen. Es wird vermutet, dass er das älteste Gewürz ist, welches von den Menschen verwendet wird. Die Kümmelpflanze ist in ganz Europa verbreitet. Er kann sogar im Garten angesät werden und gedeiht normalerweise recht gut. Er ist eine zweijährige Pflanze.

Die medizinische Wirkung ist vor allem auf die ätherischen Öle zurückzuführen. Weiterhin sind Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, fette Öle und Eiweiß im Kümmel zu finden. Neben Kümmeltee wird Kümmelöl in der Naturheilkunde eingesetzt. Es wird von außen bei Blähungen in Form von Bauchmassagen zur Anwendung gebracht. Kümmelöl ist hoch konzentriert und wird am besten mit Olivenöl verdünnt. Ein paar Tropfen vom Kümmelöl genügen vollkommen.

Weniger bekannt ist die Anwendung von Kümmel bei Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Ein mit zerstoßenen Kümmelkörnern gefülltes Leinensäckchen wird gut durchfeuchtet und auf die schmerzende Stelle gelegt.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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