Wirkung

Lindenblütentee Wirkung

Im Sommer verzaubern uns die Lindenblüten durch ihren angenehmen Duft. Das ist auch die Zeit, in der die Lindenblüten für den Tee geerntet werden. Natürlich gibt es mehrere Lindenarten, für den Lindenblütentee werden die Blüten der Sommerlinde verwendet. Der Lindenblütentee riecht genauso wie die Lindenblüten selbst. Außerdem hat er einen sehr milden Geschmack, der in bei Jung und Alt beliebt macht. Der Lindenblütentee ist ein Kräutertee, den man nicht nur trinkt, wenn man ein Leiden kurieren möchte, er schmeckt eigentlich immer.

In der Naturheilkunde hat der Lindenblütentee seinen festen Platz. Er ist sehr vielseitig, da er eine Reihe von Wirkstoffen enthält. In den Lindenblüten sind ätherische Öle, Flavonoide und Pflanzensäuren zu finden, die sich auf das menschliche Wohlbefinden positiv auswirken. Die Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass der Lindenblütentee entzündungshemmend, krampflösend und schmerzstillend wirkt. Allein diese Wirkungen lassen ein breites Einsatzspektrum zu.

Am häufigsten wird Lindenblütentee bei Erkältungskrankheiten angewendet. Er wird sogar von Kindern gern getrunken und darum oft als unterstützende Maßnahme bei Halsschmerzen empfohlen. Selbst bei fiebrigen Erkältungen kann er getrunken werden, da er den Körper durch seine entzündungshemmende Wirkung bei der Abwehr der Krankheitskeime unterstützt. Zudem muss der Lindenblütentee nicht unbedingt heiß sein, auch im kalten Zustand behält er seine heilende Wirkung.

Bei Alltagsbeschwerden kann der Griff zum Lindenblütentee gleichfalls ein wirksamer sein. Bei Kopfschmerzen oder Migräne kann man auf die schmerzstillende Wirkung des Lindenblütentees vertrauen. Selbstverständlich ist er kein Wundermittel. Es wäre zu viel versprochen, zu sagen eine Tasse Lindenblütentee und schon ist die Migräne vergessen. Er lindert aber die Schmerzen und trägt dazu bei, dass die Migräne schneller abklingt.

Ferner Rheumapatienten können regelmäßig den Lindenblütentee genießen und gleichzeitig von seiner positiven Wirkung profitieren. Hat man akute Beschwerden – und das gilt nicht nur für Rheumageplagte -, dürfen es bis zu 5 Tassen Lindenblütentee am Tag sein.

Möchte man die Heilwirkung des Lindenblütentees nutzen, ist es ratsam, lose Blätter zur Zubereitung zu benutzen. Zwar gibt es den Tee ebenfalls in Teebeuteln, hier sind aber kaum noch Wirkstoffe enthalten. Der Lindenblütentee lässt sich hervorragend mit anderen Heilpflanzen kombinieren, weshalb sich die losen Blätter weiterhin anbieten. Sie können nach Belieben mit anderen Teesorten gemischt werden.

Leidet man unter Schlaflosigkeit, sollte sich Lindenblütentee immer in Griffnähe befinden. Vor dem Schlafengehen eine Tasse frisch gebrühter Lindenblütentee bereitet den Körper optimal auf das Einschlafen vor. Er beruhigt und senkt den Blutdruck. Damit kann er ebenfalls bei Bluthochdruck getrunken werden.

Der Lindenblütentee stellt wie alle Tees lediglich eine Unterstützung dar und kann bei leichten Beschwerden deutliche Linderung bringen. Klingen die Beschwerden nicht ab oder werden sie stärker, dann muss immer ein Arzt aufgesucht werden. Befindet man sich bereits in Behandlung etwa wegen Bluthochdruck oder Rheuma, sollte der Arzt bezüglich des Genusses von Lindenblütentee vorher gefragt werden.

 

„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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