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Sanddorn ansetzen

Sanddorn ansetzen

Sanddorn zählt zu den Ölweidengewächsen und stammt ursprünglich aus Asien. Die eiförmigen Früchte können von September bis Oktober geerntet werden. Aus ihnen lässt sich nicht nur Tee, Sirup oder Marmelade herstellen. Auch Saft, Schnaps oder als Likör hat der Sanddorn einige gesundheitsfördernde Wirkstoffe.

Möchte man Sanddorn für einen Saft ansetzen, so müssen die Beeren mit Wasser bedeckt sein. Anschließend kurz aufkochen und nach einigen Minuten von der Kochstelle nehmen. Nachdem die Beeren abgekühlt sind, werden sie ausgepresst. Nach der Zugabe von etwas Zucker wird das Ganze nochmals aufgekocht und heiß in Flaschen abgefüllt. Vermischt man nun ein bis zwei Esslöffel dieses Saftes mit Wasser und nimmt den Sanddornsaft drei Mal täglich über einen Zeitraum von sechs Wochen zu sich, dann wirkt der Sanddornsaft abwehrsteigernd, stärkend, appetitanregend, zellatmungsfördernd und auch schleimhautregenerierend.

Für die Zubereitung von Likör müssen die Beeren mit Branntwein eine Woche lange angesetzt werden. Man kann auch frische Beeren trocknen und in vierzigprozentigem Weingeist ansetzen. Wenn alle Früchte zu Boden gesunken sind, können sie abgeseiht werden. In einer kleinen Menge erwärmten Weißwein muss man dann Zucker auflösen und zu dem Schnaps geben. Nach einer Reifezeit von drei Monaten ist der Likör zum Verzehr bereit.

Sanddornbeeren haben einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, der allerdings von Sorte zu Sorte unterschiedlich ist. Falls man Sanddorn nicht frisch gepresst trinken möchte, sondern ihn als Vorrat anlegen möchte, kann man ihn im Dampfentsafter gewinnen und ihn kochend heiß in dunkle Flaschen abfüllen. Er schmeckt auch als Mixgetränk mit Vollmilch, frischem Obst oder einem Eigelb besonders gut. Für die Herstellung von Marmelade etwa werden die Beeren ebenfalls mit Wasser aufgekocht, bis sie platzen.

Gibt man sie durch ein Sieb, so entsteht ein Mus, das dann mit Gelierzucker vermischt werden muss. Anschließend wird das Ganze unter Rühren nochmals aufgekocht und anschließend heiß in Gläser abgefüllt, die dann sofort verschlossen werden müssen. Sanddornfruchtfleisch enthält einen geringen Prozentanteil Öl. Bei Sanddornöl handelt es sich um ein Gemisch aus Samenkern- und Fruchtfleischöl, was aus den Pressrückständen der Samen und der Fruchtschalen gewonnen wird.

Sanddornöl hat eine kräftig orangerote Farbe. Es enthält Bestandteile wie das Vitamin A, Phytosterole, essenzielle Fettsäuren sowie Spurenelemente. Es ist sehr wertvoll für die hochwertige und aktive Naturkosmetik. Jede Sanddornrezeptur wirkt antioxidativ, und man spricht daher vom roten Gold. Es ist wirksam für viele Hautirritationen und erfüllt darüber hinaus auch Forderungen nach natürlichem Sonnenschutz. Sanddornöl ist nicht nur in Kombination mit anderen Ölen in der Küche ein echter Genuss. Es kann als Massageöl oder als Badezusatz verwendet werden.

Hochwertiges Sanddornöl entspannt den gesamten Körper und belebt die Hautfunktionen. Es ist wohltuend, sinnlich und macht die Haut besonders weich. Die Kombination in den Ölextrakten ist tiefenwirksam und hilft daher auch Verspannungen zu bekämpfen. Es sorgt des Weiteren für die Straffung des Bindegewebes und ist auch für eine stimulierende Partnermassage besonders geeignet. Der herrliche Duft belebt die Sinne. Sanddornöle sind frei von Duft-, Farb- und sonstigen Konservierungsstoffen. Allerdings sollte man darauf achten, dass es bei äußerlicher Anwendung zu Verfärbungen kommen kann. So ist auf die richtige Dosierung beim Sanddornöl zu achten.

 

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Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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