Heilkräuter

Salbei-Salvia officinalis

Im Volksmund wird Salbei auch Griechischer Tee oder Zahnblatt genannt. Salbei galt lange als Heilmittel schlechthin. (salvare = heilen)

Es gibt verschiedene Salbei-Arten: Ananassalbei (Salvia elegans), Honigmelonensalbei (Salvia elegans cv.), Muskattellersalbei (Salvia sclarea), Peruanischer Salbei (Salvia discolor), Pfirsichsalbei (Salvia x jamensis), Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia)

Von der Salbei Pflanze werden die Blätter verwendet. Salbei enthält Ätherische Öle (Thujon, Cineol, Sesquiterpene), Salvin, Cirsimaritin und Rosmarinsäure, das sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Das Wirkstoffspektrum der Salbeiblätter ist groß. Salbei kann eine sehr gute Heilwirkung haben.

Salvin und Cirsimaritin töten Bakterien. Die Rosmarinsäure wirkt entzündungshemmend und die Ätherischen Öle darin hemmen die Schweißabsonderung, indem im Gehirn das Wärmeregulationszentrum beeinflusst wird.

Salbei kann bei Zahnfleischentzündungen und Halsentzündungen helfen. Salbei ist  auch ein Bestandteil einiger Zahnpasten. In Form von Tee kann Salbei bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Entzündungen der Darmschleimhaut, Durchfall und übermäßiger Schweißbildungen helfen. In der Volksmedizin wird es auch zur Hemmung der Milchsekretion sowie als blutdrucksenkendes und Menstruationsförderndes Mittel genutzt.

Hinweis: Die Tagesdosis von 6g sollte nicht überschritten werden. Stillende, Schwangere und Personen zu niedrigem Blutdruck haben sollten Salbei nicht nutzen.

Salbei Anwendungsarten

Teeaufguss: 1 Esslöffel getrocknete oder frische Salbeiblätter mit kochend heißen Wasser übergießen (auf 1 Tasse)10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Abgekühlt kann es als Gurgelwasser genutzt werden. Weitere Informationen zum Salbeitee finden Sie hier: Salbeitee

Heiße Milch mit Salbei: 1 Teelöffel getrocknete oder frische Salbeiblätter in Mich aufkochen (auf 1 Tasse). Anschließend 3 Minuten ziehen lassen und abseihen. Die Milch kann Abend das Einschlafen unterstützen und ist bei Husten empfehlenswert.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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