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Matcha-Tee

Matcha Tee ist Japans seltenster, hochwertigster und Edelster Tee. So wird der Matcha Tee auch als Königin des Grüntee bezeichnet.

Der Annahme nach wurde Matcha im 6. Jahrhundert n. Chr. in China von buddhistischen Mönchen entwickelt. Anfangs, so vermutet man, nutze man Matcha als Medizin und später dann zudem als Meditationsgetränk. Matcha geriet jedoch in China mit den Jahren in Vergessenheit während er in Japan, hier erstmals im 12. Jahrhundert importiert, weiter im buddhistischen Rahmen genutzt wurde. Der japanische Teemeister Sen no Rikyu entwickelte dann im 16. Jahrhundert die japanische Teezeremonie, auch als der „Tee-Weg“ bezeichnet. In Gedichten beschrieb er genauestens wie der Matcha Tee richtig zubereitet und getrunken wird. Auch die verwendeten Utensilien beschrieb er näher.

Die für den Matcha Tee bestimmten Teepflanzen werden 2 bis 4 Wochen vor der Erntezeit durch Einhäusung des Teefeldes und mehrfacher Überdeckung mit Netzen beschattet. Hierdurch sinkt der Lichteinfall auf 10% wodurch die Blätter eine sehr schöne dunkelgrüne Farbe entwickeln und sich in den Blättern sehr viel Chlorophyll und Aminosäuren bilden.

Nach der Ernte von Hand folgt das Dämpfen und das schonende trocknen der Blätter in speziellen Backöfen. Für das mahlen des Matcha Tee wird als Bestandteil nur das Blattfleisch verwendet, Blattäderchen und Stängel werden aussortiert. Vom gesamten Teeblatt ist der Anteil des Blattfleisch etwa 40 bis 45 %. Das für den Matcha Tee verwendete Blattfleisch wird auch als Tencha oder Tencha Tee bezeichnet.

Das Mahlen des Matcha Tee findet dann in langsam mahlenden Granitsteinmühlen statt. Innerhalb von einer Stunde lassen sich aus einer Mühle etwa 30 Gramm Matcha Tee gewinnen.

Bis heute sind es in Japan nur knapp 100 Bauern und etwa 12 Produzenten die um das traditionelles Wissen verfügen Matcha Tee Anzubauen und zu produzieren.

Die Geschichte und Tradition sowie die Komplexität des Anbauens und Produzierens ist es was den Matcha Tee so exquisit macht.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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