Kräutertee

Huflattichtee

Huflattichtee kann bei Atemwegserkrankungen hilfreich sein. Huflattich ist eines der ältesten bekannten Hustenmittel, er gilt als bedeutsame Heilpflanze bei Hustenreiz (Tussis = Husten) und wirkt schleimlösend. Der Huflattich enthält unter anderem Inhaltsstoffe wie: Flavonoide, Polysaccharide, Schleimstoffe, Sterole, Inulin, ätherische Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe.

Der Name der Gattung leitet sich vom Lateinischen ab und bedeutet tússis = Husten. Das Suffix -ago steht für Ähnlichkeit oder von ágere = vertreiben. Als arzneilich wirksamster Teil werden die Blätter verwendet (Droge: Farfarae folium).

Huflattich ist eine mehrjährige Staude mit goldgelben Blüten (März bis April). Im nicht blühenden Zustand ist der Huflattich aufgrund der sehr ähnlichen Blätter leicht mit der Weißen Pestwurz (Petasites albus) zu verwechseln. Bei dieser ist die Aderung auf den Blattunterseiten jedoch deutlich sichtbar.

Huflattichtee Zubereitung: 1EL Blätter mit ¼ Liter kochendem Wasser ansetzen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und fertig ist der Huflattichtee.

Hinweis: Leberschäden und krebserregende Wirkungen bei innerlicher Daueranwendung  sind nicht auszuschließen. Neuere Forschungen deuten jedoch auf unerwünschte Nebenwirkungen (Krebsrisiko) durch enthaltene Pyrrolizidinalkaloide hin. Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie Huflattich einsetzen. Deshalb sollte Huflattich nicht länger als 4-6 Wochen im Jahr eingenommen werden.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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