Kräutertee

Schöllkrauttee

Schöllkrauttee

Ein schöner heißer Tee ist für viele Menschen der Inbegriff von Gemütlichkeit und Entspannung. Dabei greifen die meisten Menschen für ihre „Teestunde“ natürlich fast immer auf ihre Lieblingssorte zurück, wobei es ihnen dabei vorrangig auf den Geschmack ankommt. Es gibt jedoch auch Teesorten, wie zum Beispiel den Schöllkrauttee die einen heilenden Effekt auf den menschlichen Organismus ausüben.

Der Schöllkrauttee wird aus dem Schöllkraut gewonnen. Zur Herstellung des Tees wird die gesamte Pflanze verwendet. Die Ernte der Pflanze für die Herstellung von Heiltee findet immer kurz vor Beginn der Blüte statt. Die Blütezeit des Schöllkrautes ist zwischen Mai und September.

Im Gegensatz zu vielen anderen Teesorten ist der Schöllkrauttee einer der Sorten, die nicht wirklich angenehm schmecken. Der Schöllkrauttee hat einen leicht scharfen, bitteren Geschmack und ein eher unangenehmes Aroma. Aber ganz nach dem Motto: „Was nicht schmeckt, hilft“ hat der Schöllkrauttee einige sehr gute Eigenschaften.

Die Wirkung des Schöllkrauttees reichen von beruhigend und krampflösend bis hin zu schmerzstillend anregend. Die Möglichkeiten, den Schöllkrauttee zu therapeutischen Zwecken einzusetzen sind dementsprechend vielfältig.

Der Schöllkrauttee kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Eine äußerliche Anwendung empfiehlt sich unter anderem bei Hautleiden, wie zum Beispiel einer Flechte oder auch bei Warzen. Dann kann der Tee als Waschung oder Bad angewendet werden. Weitaus größer ist jedoch die Wirksamkeit bei innerlicher Anwendung. So kann dieser Tee bei den unterschiedlichsten Beschwerden zu einer merklichen Linderung führen. Der ist zum Beispiel bei Erkrankungen von Nieren, Galle, des Magen-Darmtraktes oder der Leber sehr gut wirksam. Auch Harnleiden können mit diesem Tee gelindert werden. Und sogar verschiedene Stoffwechselbeschwerden können durch den Schöllkrauttee positiv beeinflusst werden.

Der ist also bei vielerlei Beschwerden hilfreich. Allerdings kommt es dabei immer auf die richtige Dosierung und Art der Anwendung an. Auch die richtige Zubereitung des Tees ist wichtig. So darf der Tee zum Beispiel nur mit heißem, nicht kochendem Wasser überbrüht werden. Seine volle Wirksamkeit hat der Schöllkrauttee dann nach einer Zeit von fünf Minuten erreicht.

Beim Schöllkrauttee handelt es sich zwar um ein rein natürliches Produkt, aber dennoch sollte man sich immer an die Anwendungshinweise halten, da es auch bei natürlichen Mitteln durchaus zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann. Ein Wirkstoff des Schöllkrauttees sind die Alkaloide. Der Gehalt dieser Alkaloide in der Pflanze kann, je nachdem wann die Pflanze geerntet wird, recht unterschiedlich sein. Alkaloide haben schwach giftige Eigenschaften. Deshalb ist es wichtig auf die richtige Dosierung zu achten. Bei Überdosierung kann es zum Beispiel zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Kreislaufbeschwerden kommen. Der Schöllkrauttee oder auch andere Produkte, die aus dem Schöllkraut hergestellt werden, sollten also am besten nur unter fachlicher Anleitung eingenommen werden. Auch die Dauer der Anwendung sollte sich auf einen möglichst kurzen Zeitraum beschränken.

Das Schöllkraut ist übrigens auch unter zahlreichen anderen Namen, wie zum Beispiel Marienkraut, Augenwurz, Goldwurz, Gottesgabe oder Blutkraut bekannt.

Schöllkrauttee und andere Produkte aus der Pflanze des Schöllkrautes gibt es unter anderem in Apotheken zu kaufen.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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