Kräutertee

Schwangerschaftstee

Während einer Schwangerschaft ist sowohl der Körper als auch die Psyche der Frau verschiedenen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen gehen oftmals mit einigen Beschwerden, wie zum Beispiel Übelkeit, einem Ziehen an verschiedenen Muskelpartien oder Verdauungsproblemen, einher. Um diese Beschwerden zu lindern, haben sich die auf verschiedenen Kräutern basierenden Schwangerschaftstees etabliert. Diese können entweder als Mischung im Fachhandel erworben werden. Es ist jedoch auch möglich, einen Schwangerschaftstee, der immer bestimmte Bestandteile enthält, frisch in der Apotheke zubereiten zu lassen.

In einem Schwangerschaftstee sind auf jeden Fall immer folgende Bestandteile enthalten: Brennnesselblätter, Scharfgabe, Johanniskraut, Schachtelhalm, Frauenmantel oder Melisse. Diese Stoffe helfen dabei, mit Schwangerschaftsbeschwerden gut umzugehen und auch bestimmte Muskelpartien auf die Dehnung im Lauf der Schwangerschaft und bei der Geburt vorzubereiten und besser zu durchbluten. Außerdem hilft die Brennnessel dabei, Wassereinlagerungen in den Beinen zu minimieren. Einige Tees enthalten zusätzlich auch Himbeerblätter. Diese Blätter sind vor allem für die Geburtsvorbereitung zu empfehlen, da sie krampflösend und entspannend wirken.

Je nachdem, in welchem Trimester man sich befindet, sollte man wahlweise Schwangerschaftstee mit bzw. ohne Himbeerblätter wählen. Auch sollte man nicht mehr als 1 – 2 Tasse Schwangerschaftstee pro Tag trinken. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Man brüht 1 Teelöffel Teeblätter mit kochendem Wasser auf und lässt diesen 10 – 15 Minuten ziehen. Wer Schwangerschaftstee verwendet, sollte auf jeden Fall seine Gynäkologin darüber informieren. Wer diesen Tee zu früh oder zu oft pro Tag trinkt, kann durchaus zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen. In Maßen getrunken fördert er jedoch das Wohlbefinden und kann bei der Geburtsvorbereitung wertvolle Dienste leisten.

Tipp: Weitere Informationen finden Sie unter Heilpflanzen im Portal und im Kräuterlexikon.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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