Kräutertee

Sonnenhut-Tee

Sonnenhut-Tee

Tee ist ein beliebtes Getränk und hat positive Wirkungen auf Geist und Körper. Auch der Sonnenhut-Tee ist bei vielen Menschen für seine heilende Wirkung bekannt und wird häufig verwendet.

Ursprünglich kommt die Sonnenhut-Pflanze aus Nordamerika, wo sie wild wächst und je nach Pflanzentyp eine Höhe zwischen 60 und 180 Zentimeter erreichen kann. Die Blätter sind rötlich gefärbt, es gibt aber auch weiße Varianten. Schon früher wurde die Pflanze von den Indianern wegen ihrer Heilkraft verwendet. Die Pflanze wurde zu einem Brei vermengt und bei verschiedenen Verletzungen eingesetzt.
Die Sonnenhut-Pflanze mit dem lateinischen Namen Echinacea purpurea wird in Lehrbüchern auch unter den Namen Igelkopf, Rudbeckie oder Kegelblume beschrieben. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler. Verwendet wird sowohl die Wurzel der Pflanze als auch das zugehörige Kraut. Geerntet wird die Wurzel der Sonnenhut-Pflanze in der Regel von Oktober bis April und der Rest der Pflanze in der Blütezeit von Juli bis September.
Schon seit langer Zeit wird der Sonnenhut wegen seiner heilenden Kräfte auch in Deutschland und in anderen europäischen Ländern angebaut. Die Pflanze gilt in Deutschland als am häufigsten verwendete medizinische Heilpflanze.

Die Sonnenhut-Pflanze hat eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung. In der therapeutischen Anwendung gibt es aber viele weitere Einsatzgebiete. Oft werden die Wirkstoffe der Sonnenhut-Pflanze zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Blasenentzündung, Nierenentzündung oder Erkrankungen der Haut eingesetzt. In Form von Tee, gepresstem Pflanzensaft, Tabletten oder als Tinktur zur Wundbehandlung, wird der Sonnenhut zur inneren Anwendung benutzt. Insgesamt stärkt der Sonnenhut das gesamte Immunsystem und wird deshalb auch oft zur Vorbeugung von Krankheiten verwendet. Durch die stimulierende Wirkung kann der Sonnenhut nachweislich gegen Erkältungskrankheiten sowie Viren und Bakterien wirken. Äußerlich kommt der Sonnenhut zur Behandlung von Herpes, Abszessen, Insektenstichen und schlecht heilenden Wunden zu Einsatz.

Der Sonnenhut-Tee ist wie alle anderen Sonnenhutpräparate auch in der Apotheke erhältlich.
Vor einer Anwendung sollte man sich jedoch vom Apotheker beraten lassen sowie die Hinweise auf der Verpackung lesen. Denn für einige Menschen kann der Sonnenhut-Tee leider auch schädlich sein. Schwanger und Stillende sollten vorsichtshalber mit der Einnahme bis zum Ende der Stillzeit warten, da die Wirkung auf diese Gruppe noch nicht ausreichend erforscht wurde. Kleine Kinder und Säuglinge haben noch kein ausgereiftes Immunsystem und sollten daher auch darauf verzichten.

Bei der Zubereitung des Sonnenhuttees werden ein halber Teelöffel mit ungefähr 150 Milliliter kochendem Wasser aufgegossen und kann nach circa 10 Minuten Ziehzeit getrunken werden. Eine Tasse am Tag reicht aus, um eine positive Wirkung zu erzielen.

Allergiker mit einer Allergie gegen Korbblütler sollten generell auf den Konsum des Sonnenhut-Tees verzichten. Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen oder einer bekannten Autoimmunkrankheit sollten den Sonnenhut meiden. Wer Medikamente eingenommen hat, die die Immunabwehr verringern, wie zum Beispiel nach einer Organtransplantation, sollte auch auf Sonnenhut-Präparate verzichten. Bei der äußerlichen Anwendung sind beim Sonnenhut bisher jedoch keine Nebenwirkungen aufgetreten.

 

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„Deine Nahrung soll Deine Medizin sein und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein“

Hippokrates (460-370 v.Chr.)

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